Ein somalisches Militärgericht hat 43 Mitglieder der Terrormiliz Al-Shabaab zum Tod verurteilt. Sie sollen an Angriffen im nordöstlichen Bundesstaat Puntland beteiligt gewesen sein, sagte der örtliche Generalstaatsanwalt Abdullahi Hersi Eed am Samstag in Garoowe.

Bei den Angriffen seien 24 Soldaten getötet und rund 70 Menschen verletzt worden. Die Islamisten hätten sich schuldig bekannt.

Relativ stabiler Bundesstaat

Die halbautonome Region Puntland galt lange Zeit als relativ stabil. In den vergangenen Wochen kam es jedoch vermehrt zu Gefechten zwischen Kämpfern der Al-Shabaab und Sicherheitskräften. Die Extremisten der Al-Shabaab kämpfen seit Jahren um die Vorherrschaft in Somalia. Sie wollen dort einen sogenannten Gottesstaat errichten.

(sda/gku)
 

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