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Geldpolitik
Trump attackiert Notenbank Fed erneut heftig

NY Börse
Fed im Fokus an der New Yorker Börse: Steigende Zinsen bedeuten sinkende Kurse.Quelle: Keystone

Der US-Präsident greift erneut die Fed an. Mario Draghi warnt vor einem Verlust der Unabhängigkeit der amerikanischen Notenbank.

Veröffentlicht am 15.04.2019

US-Präsident Donald Trump legt bei seiner scharfen Kritik an der Notenbank Fed nach. «Wenn die Fed ihren Job ordentlich gemacht hätte, was sie nicht getan hat, wären die Börsen 5000 bis 10'000 zusätzlich Punkte oben und das BIP (Bruttoinlandsprodukt) würde bei deutlich über vier Prozent stehen als bei drei Prozent ... und es gäbe fast keine Inflation», sagte er am Sonntag.

Statt ihr Anleihekaufprogramm zurückzufahren, hätte die Notenbank das genaue Gegenteil machen sollen.

EZB-Präsident besorgt

Trump hat die Zinspolitik der Federal Reserve zuletzt immer wieder massiv kritisiert und erst unlängst zwei Vertraute und Weggefährten für das Führungsgremium der Notenbank nominiert. EZB-Präsident Mario Draghi äusserte sich deswegen am Wochenende besorgt.

Sollte die Fed ihre Unabhängigkeit verlieren, könne das Vertrauen in die Geldpolitik untergraben werden, warnte er auf dem Frühjahrstreffen von Internationalem Währungsfonds ( IWF) und Weltbank in Washington.

(reuters/gku/ise)

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