Um die Schweizer Armee steht es schlimm. Sie ist massiv unterversorgt. Sie hat zu wenig Munition, veraltete Flugzeuge, kaum Elektronik und kaum Abwehrraketen gegen Drohnen und Raketen. Sie ist praktisch nur auf den Betrieb der Rekrutenschulen und Wiederholungskurse ausgelegt. Eine Verteidigung, wie sie die Golfstaaten gegen Angriffe aus dem Iran haben, ist unmöglich.

Dies will Verteidigungsminister Martin Pfister ändern. Doch der Weg dahin ist hindernisreich. Das beschlossene, höhere Militärbudget bis 2032 existiert nur auf dem Papier. Die Finanzierung der 13. AHV-Rente macht ihm starke Konkurrenz. Und die Rüstungsschmieden der Welt nehmen nur Kundschaft an, die im Voraus bezahlt.

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