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Neue WCM-Studie: Wann eignen sich welche Finanzierungslösungen?

Postfinance

Soeben erschienen: Die neue Working Capital Management Studie des Supply Chain Finance-Lab an der Universität St. Gallen.

Quelle: Postfinance

Bei vielen Schweizer Unternehmen ist der Bedarf an Nettoumlaufvermögen gestiegen. Die neue Working Capital Management Studie der Universität St. Gallen zeigt Indikatoren für die Wahl der richtigen Finanzierungslösung.

Veröffentlicht am 03.10.2019

Schweizer Unternehmen benötigen wieder mehr Nettoumlaufvermögen (Working Capital): Laut der Working Capital Management Studie 2019 des Supply Chain Finance-Lab an der Universität St. Gallen ist der Bedarf bei 65% der Grossunternehmen und bei 44% der KMU in den letzten drei Jahren gestiegen. Unternehmerisches Wachstum, längere Zahlungsfristen, erhöhte Lagerbestände, Ramp-up-Effekte und geleistete Vorfinanzierungen sind laut den Befragten die wichtigsten Gründe für diese Entwicklung. 


Wie den erhöhten Bedarf an Working Capital finanzieren?

Für die Unternehmen stellt sich die Frage, wie sie den erhöhten Bedarf an Working Capital optimal decken. Eine Schlüsselrolle spielt Supply Chain Finance (SCF) mit Finanzierungslösungen, die bei den Zahlungsströmen entlang der Wertschöpfungskette ansetzen. Doch welche Finanzierungslösungen passt wann? Die WCM-Studie macht jetzt Aussagen darüber, welche Faktoren bei der Wahl einer SCF-Lösung zu berücksichtigen sind. Ein erster Indikator ist die Liquiditätssituation. Ist ein Unternehmen liquiditätsschwach, helfen zum Beispiel Factoring auf der Debitorenseite oder Reverse Factoring auf der Kreditorenseite bei der Finanzierung von Wachstum. Verfügen Unternehmen hingegen über Überschussliquidität, kann diese genutzt werden, um liquiditätsschwache Lieferanten und Kunden finanziell zu unterstützen und den eigenen EBITDA zu verbessern. 

SCF-Lösungen kombinieren

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Die Wahl der richtigen SCF-Lösung hängt neben der Liquiditätssituation massgeblich von der Beschaffungs- respektive Umsatzvolumenstruktur ab. Quelle: WCM-Studie 2019, SCF-Lab der Universität St. Gallen

Quelle: Postfinance

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Zusammensetzung des Beschaffungs- bzw. Umsatzvolumens mit Lieferanten bzw. Kunden. Reverse Factoring eignet sich Beispiel für Lieferanten mit guter Bonität und hohen Volumen. Für volumenmässig kleinere Lieferanten oder Lieferanten mit wenig kritischen Gütern bietet sich hingegen der Einsatz von Procurement (P)-Cards an. Entsprechend kann es sinnvoll sein, verschiedene SCF-Lösungen miteinander zu kombinieren (siehe Abbildung).

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Mehr erfahren Sie in der neuen WCM-Studie, die das SCF-Lab an der Universität St. Gallen in Zusammenarbeit mit PostFinance herausgibt.


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