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So vermeiden Sie unnötige Bankgebühren

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Wer die Bankgebühren nicht vergleicht, hat weniger in der Tasche. 

Quelle: Pixabay

Der einfachste und erfolgversprechendste Weg zu einer guten Rendite mit Wertschriften beginnt mit der Wahl der Bank oder des Brokers. Wer Gebühren vergleicht und Kosten tief hält, hat einen entscheidenden Vorsprung beim Online-Trading. Die Preisdifferenzen sind riesig.

Veröffentlicht am 12.09.2019

Im Durchschnitt der letzten 20 Jahre belief sich die nominale Rendite – also vor Teuerung – von Schweizer Aktien auf 4 Prozent. Mit Franken-Anleihen konnten 3 Prozent verdient werden, wie die Genfer Privatbank Pictet ausgerechnet hat. Seit die Zinsen vor einigen Jahren auf null und ins Minus gesenkt wurden, haben Aktien deutlich besser rentiert als Geld auf dem Sparkonto.

Wer vor 20 Jahren 100'000 Franken in ein Portfolio aus Schweizer Aktien und Schweizer Obligationen investiert und damit pro Jahr durchschnittlich 3,5 Prozent erwirtschaftet hat, hat sein Investment theoretisch auf knapp 200'000 Franken verdoppelt – wären da nicht die Kosten. 

Bei jährlichen Gebühren von 2 Prozent des investierten Kapitals bleiben dem Anleger noch fast 135'000 Franken. Gelingt es, die Gebühren auf 0,3 Prozent zu reduzieren, sind es dagegen knapp 188'000 Franken.

 

Gebühren belasten die Rendite


Die Differenz beträgt also satte 53'000 Franken. Beeinflussen lässt sich diese vor allem mit der Wahl des Online-Trading-Anbieters respektive des Zwischenhändlers. Eine wichtige Rolle spielen zudem die Art und Anzahl der getätigten Transaktionen. Viel-Trader kommen je nach Bank rasch einmal auf Gebühren von 10 Prozent des investierten Vermögens. 

Wo können Sie im Online-Trading Kosten einsparen? Klar bei den Courtagen, der Trading-Gebühr, die beim Kauf oder beim Verkauf von Wertpapieren anfällt. In der Regel gilt: Je höher der Transaktionswert, umso höher die Courtagen – was eigentlich ein Unsinn ist. Für die Bank macht es kaum einen Unterschied, ob Sie Nestlé-Aktien für 5'000 Franken oder für eine halbe Million kaufen.

Erst einige wenige Anbieter arbeiten mit einer Einheits-Courtage. Ein Beispiel: Bei cash – banking by bank zweiplus kostet der Kauf von Aktien über das Online-Trading-Portal cash.ch stets 29 Franken Courtage – unabhängig von der Transaktionsgrösse. Auf den E-Banking Portalen der Grossbanken schlägt bereits eine Transaktion über 10'000 Franken mit bis zu 90 Franken zu Buche. Bei einem Transaktionswert von 50'000 Franken können Courtagen von bis zu 500 Franken anfallen. Noch teurer kann es bei ausländischen Aktien werden.

Sparen lässt sich auch bei den Depotgebühren für die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren. Die Preise sind in der Regel von der Depotgrösse abhängig. Einzelne Anbieter erheben Postengebühren, womit vor allem Anleger bestraft werden, die ihr Vermögen auf mehrere kleinere Positionen aufteilen. 

Vergleiche von cash und von Moneyland zeigen, dass sich die Preisdifferenz zwischen den verschiedenen Anbietern in der Schweiz bereits bei einem Vermögen von 100'000 Franken auf einige hundert Franken jährlich belaufen kann. Reine Online-Trading-Portale sind in aller Regel günstiger als die klassischen Banken. Wenn Sie nur wenige Transaktionen tätigen, sollten Sie vor allem die Depotgebühren der Banken und Broker vergleichen. Wenn Sie viel handeln, sind die Courtagen die entscheidende Grösse, bei der Sparpotenzial besteht.

 

Tiefe Depotgebühren wählen


Wenn Sie in Franken-Anleihen investieren, ist die Gefahr gross, dass in den nächsten Jahren die Gebühren die mickrigen Renditen mehr als auffressen – denn Anleihen rentieren heutzutage sehr schwach. Sie sollten deshalb ein Online-Trading-Portal mit tiefen Depotgebühren wählen, wie zum Beispiel cash – banking by bank zweiplus.

Überlegen Sie sich aber auch im Voraus, welche Art von Wertpapieren Sie handeln möchten. Je nach Anbieter sind nicht alle Anlageklassen verfügbar. Ein umfassendes Angebot bieten zum Beispiel die beiden Grossbanken sowie cash. Bei cash gilt für alle Online-Trades die tiefe Einheits-Courtage von 29 Franken – auch für Anlagefonds.

Was auch noch ins Gewicht fallen kann, sind Aufträge via Telefon, Beratung, Aktienkurse in Echtzeit oder aktuelle Finanznachrichten. Bei Banken gehört dies in der Regel zum Standard-Angebot. Online-Trading-Broker haben zum Teil grössere Lücken. Eine Ausnahmestellung nimmt cash ein. Mit einer erfahrenen Finanzredaktion und einem guten Banking-Team zeigt cash, dass sich ein preiswertes Trading-Angebot und umfassende Information nicht ausschliessen müssen.

Fazit: Überlegen Sie zuerst was Sie brauchen, und nicht, wie Sie den Markt schlagen könnten. Ihr Anlageerfolg beginnt damit, dass Sie unnötige Gebühren sparen.

 

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