Philip Robinson (52, Bild) ist ab 1. Juli 2014 neuer Präsident des Wirtschaftsprüfungs und Beratungsunternehmens EY (vormals Ernst & Young), Zürich. Robinson ist zurzeit auf nationaler und internationaler Ebene in verschiedenen Leitungsfunktionen bei EY tätig.

Der amtierende VR-Präsident Thomas Stenz (56) tritt – wie geplant – zurück und macht sich selbstständig. Robinson arbeitet seit 1994 bei EY. Der schweizerisch-britische Doppelbürger begann als Steuerberater mit Schwergewicht in der Mehrwertsteuerberatung sowie in der steuerlichen Betreuung international tätiger Unternehmungen.

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2005 nahm Robinson Einsitz in die Geschäftsleitung von EY Schweiz als Leiter Steuer- und Rechtsberatung. 2009 übernahm er zudem die Rolle als weltweiter Verantwortlicher für den Bereich Indirekte Steuern. Robinson promovierte an der Universität Zürich in Geschichte, erwarb den Abschluss eines lic. oec. an der Universität St. Gallen und besitzt ein Diplom als Steuerexperte. Zusätzlich ist er Lehrbeauftragter an der Universität Zürich und Mitglied der Fachgruppe Steuern der Treuhand-Kammer. EY strebt eine rasche Nachfolgeregelung für die internationale Funktion von Robinson an. Seine Stelle als Leiter Steuer- und Rechtsberatung wird Robinson voraussichtlich in 12 bis 18 Monaten abgeben.