Vania Alleva, bisherige Co-Präsidentin der Gewerkschaft Unia, wurde von der Delegiertenversammlung zur Präsidentin der grössten Gewerkschaft der Schweiz gewählt.

Gleichzeitig hat sie Co-Präsident Renzo Ambrosetti, der fast vierzig Jahre lang in der Gewerkschaft aktiv war und Ende August pensioniert wird, verabschiedet. Alleva rief die Delegierten auf, sich entschieden gegen die Versuche bürgerlicher Kräfte zu wehren, die Löhne zu senken, die Arbeitsbedingungen zu verschlechtern und die Altersvorsorge auszuhöhlen.

Alleva, die auch Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes ist, trat 1997 in den Dienst der Gewerkschaft und wurde 2012 zur Co-Präsidentin der Unia gewählt.