Technologien und Tools haben in der Businesskommunika tion zusätzlich an Relevanz gewonnen und definieren nun noch stärker, wie unser Arbeitsleben organisiert und gestaltet wird. Vor diesem Hintergrund spielen Anbieter von Kommunikationslösungen heute eine entscheidende Rolle im Businessbereich.

Die Pandemie hat, was Führung, Kollaboration und Prozesse angeht, zu einem breiten Umdenken in den Unternehmen geführt. Die von Corona ausgelösten Veränderungen gehen weit über den Trend zu Homeoffice hinaus. Die Pandemie hat die Arbeitskultur tiefgreifend verändert. Heute ist es eine Selbstverständlichkeit, für die geschäftliche Zusammenarbeit räumliche Entfernungen durch Technologien zu überbrücken.

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Die Plattform ist eine Art Whatsapp für die Business-Kommunikation.

 

Viele Telekommunikationsunternehmen haben sich an die neuen Trends angepasst, doch hinken sie oft den gestiegenen Kundenerwartungen hinterher. Gut aufgestellt bei diesem Trend sieht sich die seit kurzem in der Schweiz auftretende Wildix. Der Unified-Communica-tion-(UC-)Spezialist mit italienischen Wurzeln hat sich entschieden, seine Businessaktivitäten in der DACH-Region zu verstärken, und hat jüngst eine Tochterfirma in Zürich gegründet. Der neue Count-ry-Manager Björn Frischknecht: «Würden wir nur Telefonie anbieten, wäre die Expansion in die Schweiz kaum erfolgt.»

Aber seit der Pandemie und den epochalen Veränderungen in der Arbeitsplatzkultur gehe es eben nicht mehr nur noch um «profane Telefonie», erklärt Frischknecht. «Durch die Pandemie wurden in kürzester Zeit Dinge möglich, denen sich die Unternehmen bislang aus diversen Gründen verschlossen haben.» «Als Innovator im Unified-Communication-and-Collaboration-(UCC-)Bereich konnten wir von den neuen Kundenansprüchen profitieren und die dafür nötige Hard- und Software liefern.» Ab September 2022 werde das Unternehmen zudem die eigene Cloud-Lösung in Datacenter in der Schweiz aufstarten. «In der deutlich digitaleren Unternehmenswelt wollen wir mit dem vertriebsorientierten Ansatz im Schweizer Markt punkten.»

Reine PR?

In den vergangenen Jahren hat Wildix seine browserbasierten Lösungen für Unified Communication und Voice-over-IP-(VoIP-)Produkte in weltweit über 12 000 KMU in 135 Ländern implementiert. «Als wohl ein ziger Anbieter bieten wir eine vollständige Palette von Hardund Softwareprodukten, die für Unified Communication and Collaboration heute benötigt wird», erklärt Frischknecht. Die Lösung von Wildix weise dabei Funktionen wie Videokonferenzen, Chat und Präsenz informationen auf, verbessere die interne und externe Kommunikation und senke gleichzeitig die Kosten.

«Das ist tatsächlich nicht nur PR», meint Björn Frischknecht auf die skeptische Nachfrage. «Unsere Kundinnen und Kunden nutzen uns nicht, weil wir vielleicht sympathisch sind, sondern vor allem, weil unsere Produkte und Dienstleistungen signifikant Kosten einsparen und helfen, die Geschäftsprozesse schlanker zu gestalten. Das Resultat: ein posi tiver Return on Investment», erläutert er. Zudem lebe man bei Wildix die Philosophie offener Systeme. Dies erlaube beispielsweise die Zusammenarbeit und Integration von vielen IT-Lösungen wie zum Beispiel Teams, Salesforce und dergleichen mit ihren Komponenten.

Auf die Frage, warum Telco-Unternehmen über ihr Kerngeschäft hinausgehen, antwortet der Zürcher: «Telefonie ist, auch durch den technologischen Wandel auf VoIP, zu einem Massengeschäft geworden. Kaum ein Anbieter kann sich mehr von der Konkurrenz abheben.» Deshalb würden neue Unternehmensfelder gesucht. Auch bei Wildix. So sagt Steve Osler, Gründer und CEO von Wildix: «Unternehmen brauchen in schwierigen Zeiten mehr Umsatz. Unser Ziel ist, ein messbares Ergebnis für das Wachstum unserer Kunden zu liefern.»

Wildix und die Bienen

Deshalb hat Wildix Produkte wie X-Bees lanciert. Diese Tools sind für den «Vertrieb 4.0» konzipiert. Ein Unternehmen kann darüber die komplette Unternehmenskommunikation verwalten. Dazu gehören VoIP-Anrufe, Chats, Videoanrufe und weitere Möglichkeiten. «Alles läuft in einem Browserfenster und ist somit unabhängig und einfach zu steuern», erklärt Frischknecht.

Was hebt X-Bees von anderen vertriebsorientierten Kommunikationslösungen ab? «Es ist eine mit vielfältigen Features ausgestattete Plattform für die externe Kommunikation, die genauso einfach ist wie die interne Zusammenarbeit» – quasi ein «Whatsapp für die Businesskommunikation». Zudem gebe es eine umfassende Integration mit CRM-Systemen zur automatischen Dateneingabe, sagt Frischknecht. «Es generiert aussagekräftige Daten zu Verkaufsaktivitäten durch KI und Tools zum Ankurbeln des Vertriebs. X-Bees sei derzeit eines der fortschrittlichsten digitalen Kundenkommunikations-Tools, ist Frischknecht überzeugt; es sei ein Tool, das vollständig auf die Optimierung der Sales-Pipeline ausgerichtet ist.