Vergleicht man die Zahlen bei den Ökonomen, die eine Fachhochschule besucht haben, sind die Medianlöhne seit der letzten Befragung wieder gestiegen. Am meisten profitieren die weiblichen Ökonomieabsolventen, die sich in der Studie geäussert haben: Bei ihnen betrug die Differenz 2780 Franken. Damit steigt der Wert wieder auf das Niveau von vor vier Jahren. Bei den Männern fällt die Erhöhung mit 400 Franken geringfügiger aus: Sie verdienten 120000 Franken. Die Differenz zu den Frauen betrug damit «nur noch» 27000 Franken – 2380 Franken weniger als vor zwei Jahren; die Studie findet alle zwei Jahre statt. Kaderleute erhalten einen Medianlohn zwischen 110000 und 150000Franken, also gleich viel wie 2017. Aber nur beim oberen und mittleren Kader bleiben die Zahlen gleich. Die anderen Kaderleute steigern sich um 3000 Franken, noch mehr als die Sachbearbeiter und Facharbeiter, bei denen sich das Salär um 2000 Franken erhöht.

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Es fällt auf, dass die Selbstständigen satte 10000 Franken mehr Lohn beziehen als die Angestellten. Die Ökonomen, die gleichzeitig selbstständig und angestellt sind, verdienen weniger als die Selbstständigen und mehr als die Angestellten. Nicht überraschend variieren die Saläre je nach geografischem Standort. Am stärksten erhöhten sich die Medianlöhne der FH-Ökonomen in der Westschweiz, wo sie im Vergleich zur letzten Erhebung um 6000 Franken gestiegen sind, um genau gleich viel wie in der Ostschweiz. In allen Regionen sind die Löhne höher geworden, ausser im Tessin, wo sie wieder auf das Niveau von 2015 gesunken sind. Am höchsten sind die Löhne im Ausland mit 120000 Franken, in der Nordwestschweiz mit 116000 Franken und in der Region Zürich, die derzeit auf einem hohen Niveau stagniert, mit 115000.