Die Flughafenregion Zürich kombiniert wirtschaftliche Dynamik mit hoher Lebensqualität. Ihre geografische Lage, die gute Verkehrserschliessung, die Nähe zum internationalen Flughafen sowie die fortlaufende städtebauliche Entwicklung machen sie zu einem der attraktivsten Wirtschafts- und Wohnstandorte in der Schweiz. Rund 25 Städte und Gemeinden des Kantons Zürich mit über 250 000 Einwohnerinnen und Einwohnern bilden das Herzstück des Zürcher Unterlands. Viele dieser Gemeinden sind Teil des Glattals, einschliesslich einiger Quartiere der Stadt Zürich wie Oerlikon, Seebach und Affoltern. Im erweiterten Sinne umfasst die Flughafenregion sogar einen noch grösseren Radius mit über zwei Millionen Einwohnern und Einwohnerinnen.

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Zahlreiche Unternehmen haben ihren Sitz in dieser Region, bevorzugt siedeln sich solche aus dem ICT-Bereich – wie etwa Microsoft, SAP oder Oracle – hier an und bilden einen regelrechten Schweizer ICT-Hub. Dabei handelt es sich nicht nur um Bürostandorte; auch zahlreiche Rechenzentren gibt es bereits, weitere sind im Bau. Das Wachstum in der Region schafft neue Jobs, noch stärker als die Anzahl der Arbeitsplätze nahm allerdings die Bevölkerung zu: In den vergangenen fünf Jahren betrug das Bevölkerungswachstum in der Flughafenregion Zürich 7,7 Prozent (im Vergleich zu 5,3 Prozent im gesamten Kanton). Während der letzten zehn Jahre stieg die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner sogar um 18,2 Prozent (Kanton: 12,2 Prozent). Seit 2012 hat das Kerngebiet der Flughafenregion somit ein Wachstum von 30 000 Personen verzeichnet. Diese Zahlen unterstreichen die Attraktivität dieser Region auch als Wohnstandort.

Das Wachstum birgt auch eine Reihe von Herausforderungen: Insbesondere für die Gemeinden ist es eine der Hauptaufgaben, die entsprechende Infrastruktur, wie beispielsweise ausreichende Schulkapazitäten, für die wachsende Bevölkerung bereitzustellen. Ebenfalls kritisch ist der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Im Gubrist etwa werden die Tunnel eins und zwei renoviert, im Jahr 2027 sollen alle drei Tunnel im Betrieb stehen. Und trotz der regen Bautätigkeit sind freie Wohnungen ein knappes Gut, während gleichzeitig einige Büroräumlichkeiten rund um den Flughafen leer stehen. Aber hier kommt es immer auf das Objekt an.

 

Erfolgsmodell «The Circle»

Die über 70 000 Quadratmeter im relativ neuen «The Circle» (siehe Foto oben) sind zu über 90 Prozent vermietet. Das Projekt von Stararchitekt Riken Yamamoto – er hat erst vor ein paar Wochen den Pritzker-Preis, den bekanntesten Architekturpreis der Welt, gewonnen – gilt als grosser Erfolg im Büromarkt. Der Circle ist in seinen gut drei Jahren seit Eröffnung zu einem bedeutenden Business- und Dienstleistungshub und einem Ort der Begegnung geworden, mit mittlerweile rund 5000 Mitarbeitenden, einem Universitätsspital, Restaurants, Co-Working-Spaces, zwei Hotels und einem Convention Center für rund 1500 Personen. Einziger Wermutstropfen ist die Vermietungssituation bei den Retailflächen. Hier wollen die Betreiber noch am Konzept feilen.

Ein ganz wichtiger Pfeiler der Region ist das Thema Innovation. Beispiele dafür sind die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) sowie das Digital Health Center in Bülach. Und jetzt gab es grünes Licht für die ersten grossen Bauprojekte für den Innovationspark Zürich auf dem Gelände des Flugplatzes Dübendorf: Sieben neue Gebäude sind hier geplant, in denen künftig 3500 Personen arbeiten werden. Die Region bleibt dynamisch.