Die CPC Corporation zählt zu den führenden Rohölverarbeitungsunternehmen Taiwans. Im Zuge des mehrjährigen Umbaus des Unternehmens in Richtung Nachhaltigkeit will sich CPC zu einem spezialisierten Chemieunternehmen weiterentwickeln, das nicht mehr zwingend Öl als Ausgangsprodukt benötigt –und Sulzer Chemtech liefert die Ausrüstung und die Anlagen, um diesen Wandel bei CPC zu unterstützen, wie Sulzer im August mitteilte. Sulzer Chemtech unterstützt und beteiligt sich laut eigenen Angaben an einer Reihe von Projekten zur Dekarbonisierung. Dazu gehören unter anderem die Herstellung von Schlüsselmaterialien aus erneuerbaren Ressourcen, das chemische Recycling von Kunststoffen sowie die Abscheidung, Speicherung und Nutzung von Kohlenstoff (CCUS).

Partner-Inhalte
 
 
 
 
 
 

Im Bereich der umweltfreundlicheren Treibstoffe unterstützt Sulzer Chemtech beispielsweise Vandelay Ventures beim Bau einer Produktionsanlage für nachhaltige Flugtreibstoffe (SAF) und erneuerbaren Diesel. Mit Blick auf die Kreislaufwirtschaft hält Sulzer eine strategische Beteiligung an der Fuenix Ecogy Group, um das Plastik-Upcycling und somit die Verarbeitung und Wiederverwendung von Kunststoffabfällen voranzutreiben.

Plastikrecycling und grüner Beton

 

Und mit Blue Planet besteht eine Partnerschaft, um die CO₂-Emissionen bei der Herstellung von Beton zu senken. «Die globale Nachfrage nach nachhaltigeren Produkten, Dienstleistungen und Prozessen sowie internationale Vorschriften zur Erreichung der Kohlenstoffneutralität treiben die Dekarbonisierung der Industrie voran», stellt Uwe Boltersdorf, Präsident der Sulzer-Chemtech-Division, fest. Er sieht die Lösungen seines Unternehmens für die Dekarbonisierung der verarbeitenden Industrie und des Energiesektors aus mehreren Gründen als marktführend an.

So zeichne sich das Portfolio durch Technologien und Anlagen aus, die für eine maximale Effizienz, Leistung und Produktivität entwickelt wurden. «Damit steigern wir auch die Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden – das ist ein zentraler Hebel», so Boltersdorf. «Und die Innovation steht im Zentrum unseres Handelns: Wir sind in der Lage, neue Trends und Marktanforderungen rasch zu erkennen und proaktiv Lösungen dafür zu entwickeln.» Schliesslich würden auch die Kunden von umfassender Erfahrung und umfassendem Fachwissen profitieren und könnten sich so auf einen langfristig orientierten Partner verlassen, der sie kontinuierlich und umfassend unterstützt.

Die Wettbewerbsfähigkeit verbessern

 

«Es ist eine aufregende Zeit für Unternehmen, die ihre Prozesse dekarbonisieren und nachhaltigere Produkte liefern wollen, denn die Industrie wird ermutigt, jetzt zu handeln», sagt Boltersdorf. Die Herausforderungen hätten oft mit Befürchtungen der Unternehmen zu tun, dass sie mit der Anwendung der neuen Lösungen an Wettbewerbsfähigkeit verlieren könnten. «Darum ist es so wichtig, dass unsere Anlagen und Technologien so konzipiert sind, dass sie standardmässig die Effizienz, Leistung und Produktivität maximieren und unsere Kunden in die Lage versetzen, ihrerseits wirtschaftliche Produkte zu liefern, die mit herkömmlichen, weniger nachhaltigen Produkten konkurrieren können.»