Eines muss man Albert Kir zinger, Chefdesigner von Volkswagen Nutzfahrzeuge, zugestehen: Es ist ihm mit dem ID. Buzz gelungen, einem einfachen Transporter ein unverwechselbares Äusseres zu verpassen, denn der ID. Buzz sieht nun wirklich nicht wie ein Transporter der leichten Klasse aus. Das zeigt sich auch im Bestellungsbestand. Rund die Hälfte der georderten VW ID. Buzz entfällt auf die Cargo-Variante.

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Heckantrieb wie beim Ur-Bulli T1

Das neueste Modell reiht sich in die legendäre Transporterbaureihe T1 von Volkswagen ein, die seit dem Jahr 1950 angeboten wird. Ausgerüstet mit allen derzeit wichtigen automobilen Trends wie Elektromobilität, intelligenter Vernetzung der Assistenz- und Informationssysteme und Over-the-Air-Updates der Software, setzt der VW ID. Buzz die Elektrostrategie von Volkswagen Nutzfahrzeuge fort und ist – sofern der Strom aus erneuerbaren Quellen stammt – klimaneutral unterwegs.

Serienmässig stattet Volkswagen Nutzfahrzeuge den ID. Buzz zur Markteinführung mit der bislang grössten Batterie der ID.-Familie aus. Der Lithium-Ionen-Akku bietet einen Energiegehalt von 77 kWh (82 kWh brutto) und versorgt eine 150 kW (204 PS) starke E-Maschine im Heck mit 310 Nm Drehmoment aus dem Stand heraus. Dank dem Heckantrieb – übrigens wie beim Ur-Bulli T1 – gibt es keine Antriebseinflüsse in der Lenkung.

Die tief im Wagenboden integrierte Batterie senkt den Schwerpunkt und verringert trotz dem hohen Karosserieaufbau Wankbewegungen auf ein Minimum. Das Gewicht ist mittig im Fahrzeug verteilt und sorgt deshalb für ein neutrales Fahrverhalten. Der Wagen verfügt nach Werksangaben über eine Reichweite von bis zu 425 Kilometern.

An einer DC-Schnellladesäule kann die Batterie von 5 auf 80 Prozent ihrer Kapazität bei einer maximalen Ladeleistung von bis zu 170 kW nach rund 30 Minuten wieder aufgeladen werden. Die Nutzlast beträgt bei einem Gesamtgewicht von 3 Tonnen 648 Kilogramm. Ein Wert, der in einigen bisher erschienenen Testberichten als nicht unbedingt überwältigend bezeichnet wird.

Der Wagen bietet Platz für insgesamt zwei Europaletten und verfügt über ein hohes Mass an unterschiedlichsten Fahrerassistenzsystemen, welche die Sicherheit unterwegs erhöhen und dem Chauffeur, der Chauffeuse die Arbeit am Volant erleichtern. Der Vorverkauf des VW ID. Buzz Cargo, dessen Preis bei 59 633 Franken startet, hat bereits begonnen, der Wagen soll Ende Jahr im Markt eingeführt werden.

Für die private Nutzung des Amarok bietet VW ein Vier-Personen-Dachzelt.
 

Mehr als 830 000 Amaroks der ersten Generation hat Volkswagen Nutzfahrzeuge in Europa, Australien, Neuseeland, Afrika, Nordasien sowie in Süd- und Mittelamerika verkauft. Jetzt wurde die zweite Generation während der IAA Transportation vorgestellt. Der neue Amarok wird mit einer viertürigen Doppelkabine (Doublecab) auf den Markt kommen und ist in den Ausstattungsvarianten Amarok, Life und Style sowie in den Topversionen Panamericana (Off-road-Styling) und Aventura (Exklusiv-Styling) lieferbar.

Sein längerer Radstand von 3270 Millimeter sorgt speziell in der zweiten Sitzreihe der Doppelkabine für mehr Raum. Die Offroad-Fähigkeiten des serienmässig allradgetriebenen Amarok werden durch eine deutlich grössere Wattiefe zum Durchqueren wasserreicher Passagen verbessert.

Gleichzeitig Pick-up, SUV und Van

Die Ladefläche zwischen den Radkästen bietet wie schon beim Vorgänger ausreichend Raum für eine quer eingeladene Europalette. Die maximale Zuladung von gut 1 Tonne wurde beim neuen Amarok auf nun 1,16 Tonnen erhöht. Wer den Amarok auch privat nutzen möchte, kann beispielsweise ein Vier-Personen-Dachzelt als Zubehör ordern. Auch der neue Amarok verfügt über ein Hardtop für die Ladefläche, mit dem sich der Pick-up quasi in ein SUV mit dem Ladevolumen eines Vans verwandelt.

In der Schweiz werden drei verschiedene Dieselmotoren mit 4 bis 6 Zylindern und 2,0 bis 3,0 Liter Hubraum im Angebot stehen – wahlweise mit zuschaltbarem oder permanentem Allradantrieb. Leistungsseitig folgt ein 2,0-Liter-Vierzylinder-TDI mit 125 kW (170 PS).

In der dritten TDI-Leistungsstufe wird Volkswagen Nutzfahrzeuge einen Vierzylinder mit 2,0 Litern Hubraum und Bi-Turboaufladung anbieten, der über eine Leistung von 154 kW (209 PS) verfügt. Als neuer Top-TDI gelangt ein 3,0 Liter grosser V6-Motor zum Einsatz, mit einer Leistung von 184 kW (250 PS). Ab einer Leistung von 154 kW werden alle Amarok-Versionen serienmässig mit einem neuen und per E-Shifter (by wire) bedienten 10-Gang-Automatikgetriebe angeboten.

Das neue 10-Gang-Getriebe ersetzt die 8-Gang-Automatik des Vorgängers. In der Schweiz wird der Amarok serienmässig mit Allradantrieb (4 Motion) ausgeliefert. Je nach Motor werden zwei verschiedene Systeme zum Einsatz gelangen: eines mit situationsbedingt zuschaltbarem Allradantrieb sowie eines mit permanentem Allradantrieb.

Bis zu sechs verschiedene Fahrprofile (Drive-Modi) und zahlreiche weitere Assistenzsysteme unterstützen den Fahrer, die Fahrerin in den verschiedensten Situationen – etwa bei Fahrten auf rutschigen Untergründen oder bei anspruchsvollen Offroad-Passagen.