1. Die Zinsen sind schon lange tief und teilweise gar negativ. Nun kommen die Folgen der Corona-Pandemie dazu. Was bedeutet dies für das individuelle Alterssparen?

Uday Gandbhir: Das niedrige Zinsumfeld wirkt zwar abschreckend, darf jedoch niemanden vom individuellen Alterssparen abhalten. Denn die Herausforderung der finanziellen Absicherung im Alter besteht weiterhin und, genau genommen, in unsicheren Zeiten erst recht.

Eigenverantwortung und frühes Handeln sind unerlässlich, um mögliche Vorsorgelücken zu schliessen. Empfehlenswert ist regelmässiges Sparen in Vorsorgeprodukte der dritten Säule – steuerbegünstigt (3a) oder frei beziehungsweise flexibel (3b). Dabei ist es besser, das Vermögen mit vielleicht kleinen, aber regelmässigen Prämien aufzubauen, als nur sporadische Zahlungen zu leisten.

Ist der Zeithorizont bis zu Pensionierung mehr als zehn Jahre, so sind fondsgebundene Lösungen wie etwa die Pax-Sparversicherung mit individueller Garantie zu empfehlen. Mit der Investition in breit gefächerte Fondsportfolios können damit auch in Zeiten niedriger Zinsen attraktive Renditen erzielt werden.

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Werner Rutsch: Die Corona-Krise hat die Aussichten auf eine längere Tiefzinsphase weiter zementiert. Vor diesem Hintergrund wird das zusätzliche, individuelle Vorsorgesparen noch wichtiger. Erfreulich sind dazu die Nachrichten aus dem Parlament: Der Vorschlag, verpasste Einzahlungen in die steuerprivilegierte dritte Säule zu einem späteren Zeitpunkt nachholen zu dürfen, stiess auf breite Zustimmung. Zudem: Die Corona-Erfahrungen haben nicht nur zu tragischen finanziellen Engpässen geführt. Sie haben dem einen oder anderen Haushalt auch aufgezeigt, dass plötzlich mehr Geld vorhanden ist, weil Ausgaben für (unnötigen?) Konsum zurückgegangen sind. Warum also nicht gleich einen Dauerauftrag zugunsten der dritten Säule einrichten?

Andreas Habegger: Der Reformbedarf in der Altersvorsorge hat sich mit der Corona-Pandemie zusätzlich verschärft. Das individuelle Alterssparen rückt vor diesem Hintergrund noch stärker ins Zentrum. Die Empfehlung zum Aufbau von Alterskapital bleibt: eine kostengünstige Lösung, die in Wertschriften investiert und somit langfristig eine attraktive Rendite verspricht.

Jürg Rimle: Die Zinsen werden auf weite Sicht nahe null bleiben. Wer mit seinem Geld Erträge erzielen will, muss gewillt sein, bei der privaten Vorsorge höhere Risiken einzugehen. Die Corona-Krise führt zu einer neuen Wirtschaftsordnung. Asien ist aus strukturellen Gründen und der Tatsache, dass die Region das Virus schneller unter Kontrolle bringen konnte, prädestiniert dafür, eine Führungsrolle zu übernehmen. Trends wie Digitalisierung, E-Commerce oder nachhaltiges Investieren haben eine Beschleunigung erfahren und bieten interessante Investitionsmöglichkeiten. Sparer müssen sich fragen, wer die Gewinner dieser neuen Wirtschaftsordnung sind, wie sie in diese Trends investieren können und ihre Anlagestrategie entsprechend anpassen.

Jackie Bauer: Es ist davon auszugehen, dass die Zinsen in der Schweiz für längere Zeit auf extrem tiefen Niveaus verharren werden. Für das Alter möchten Privatpersonen wie auch Pensionskassen so sicher wie möglich investieren. Diese Sicherheit wurde traditionell mit Staatsanleihen verbunden, die ein regelmässiges Einkommen generierten. In der Schweiz haben Staatsanleihen, aber auch risikoreichere Unternehmensanleihen heute nicht selten eine negative Gesamtrendite. Für das Alterssparen bedeutet das entweder ein höheres Risiko oder eine höhere Sparquote, um am Ende das gleiche Ziel zu erreichen.

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Christoph Erni: Die persönliche Altersvorsorge wird zunehmend wichtiger. Dies nicht zuletzt deshalb, weil die zusätzlichen geldpolitischen Massnahmen zur Stützung der Wirtschaft das Zinsniveau noch länger tief halten werden. Leistungen aus der ersten und zweiten Säule entsprechen in den wenigsten Fällen dem Bedarf nach der Pensionierung. Es gilt, wo möglich, die Säulen 3a und 3b frühzeitig als fixen «Ausgabenposten» für die private Altersvorsorge einzuplanen. Dies erhöht einerseits das Sparbewusstsein, anderseits den Anlagehorizont am Kapitalmarkt sowie die Risikotoleranz in Anlagen der individuellen Vorsorge.

2. Die Leute beginnen mit der Vorsorge in jungen Jahren oder erst im höheren Alter. Welche Konsequenzen hat das für die Anlagestrategie?

Uday Gandbhir: Grundsätzlich erlaubt das frühe Sparen, wenn es regelmässig erfolgt und durchgehalten wird, das Eingehen höherer Anlagerisiken. Damit wächst die Chance auf eine attraktive Rendite deutlich. Die Höhe der Sparprämie sollte von der verfügbaren Einkommenshöhe abhängig gemacht werden. Da das Einkommen in jüngeren Jahren in der Regel niedriger ausfällt, ist es wichtig, sich regelmässig – mindestens alle fünf Jahre – mit der Altersvorsorge zu befassen. Ältere Personen investieren aufgrund des kürzeren Anlagehorizontes in Garantieprodukte oder in defensiver ausgerichtete Anlagen.

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Werner Rutsch: Auch wenn bei der dritten Säule nicht der Maximalbetrag eingezahlt wird, sollte dabei mindestens für Arbeitstätige in der ersten Lebenshälfte eine Wertschriftenlösung mit hohem Aktienanteil gewählt werden. Das Aktiensparen in der Schweiz muss populärer werden, wie dies ein seinerzeit «visionärer» Financier schon vor rund zwanzig Jahren zu propagieren versuchte. Ab 50 Jahren kann der Aktienanteil sukzessive etwas reduziert werden, um zu verhindern, dass bei einem Bezug ein ungünstiger Marktzeitpunkt gewählt werden muss.

Andreas Habegger: Es ist ratsam, möglichst früh mit dem Aufbau seines Vorsorgevermögens zu starten. Erstens ist es einfacher, über einen längeren Zeitraum kleinere Beträge auf die Seite zu legen als umgekehrt. Zweitens profitiert man über die Jahre stärker vom sogenannten Zinseszinseffekt oder wie man heute besser sagen würde vom Rendite-Rendite-Effekt. Und drittens können Kursschwankungen von Wertschrifteninvestitionen über einen längeren Zeitraum besser aufgefangen werden. Somit kann bei einem längeren Anlagehorizont eine Anlagestrategie mit höherer Risiko-Ertrags-Erwartung gewählt werden.

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Jürg Rimle: Es gilt: Je früher, desto besser. Auch kleine Beiträge summieren sich dank Zinseszinseffekt mit der Zeit zu einem stattlichen Vermögen. Oftmals stimmen Anlagehorizont und Liquiditätsansprüche nicht mit dem Zeithorizont des Rentenalters überein. Gerade hier können aber bei einer klugen Abstimmung zwischen sicheren und riskanteren und liquiden und illiquiden Anlagen erhebliche Mehrrenditen erzielt werden.

Wichtig ist, sich allfälliger Vorsorgelücken – zum Beispiel wegen Teilzeitbeschäftigung – bewusst zu sein und diese zu schliessen. Mit freiwilligen Einzahlungen bessert man die Altersbeiträge aus der obligatorischen Vorsorge auf und spart erst noch Steuern.

Jackie Bauer: Je früher man mit dem Alterssparen beginnt, desto mehr Risiko kann man beim Investieren eingehen mit potenziell höheren Ertragschancen. Unsere Berechnungen zeigen beispielsweise, dass man mit einem Zeithorizont von mindestens 15 Jahren fast zu 100 Prozent in ein global diversifiziertes Aktienportfolio investieren kann und am Ende des Zeithorizonts mit 80 prozentiger Wahrscheinlichkeit keinen nominalen Verlust erleidet. Wer das Alterskapital allerdings in weniger als neun Jahren verwenden möchte, der sollte bei gleichem Risiko in Cash investieren.

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Christoph Erni: Der Grundsatz «Je länger der Anlagehorizont, desto höher die Risikofähigkeit» gilt nach wie vor. Die oft zitierten Gleichungen «jung = langer Horizont = kapitalgewinnorientiert» und «alt = kurzer Horizont = einkommensorientiert» treffen aber derart absolut nicht zu. Vielmehr ist in jedem Alter subjektiv die Risikobereitschaft sowie objektiv die Risikofähigkeit massgebend. Ist man bereit, Anlageverluste hinzunehmen? Wann werden die anzulegenden Werte für andere Investitionen oder für den Verbrauch benötigt? Wie ist die gesamte Vermögens-, Einkommens- und Ausgabensituation? Diese Fragen sollte man für sich beantworten können.

3. Worauf sollte man bei der persönlichen Finanzplanung speziell achten?

Uday Gandbhir: Die Grundsätze aus der Vergangenheit bleiben: Zuerst die Absicherung der Arbeitskraft (Erwerbsunfähigkeit), denn ohne Einkommen bleibt auch das Alterssparen auf der Strecke. Falls Familie oder andere abhängige Personen vorhanden sind, folgt die Todesfallabsicherung. Schliesslich das eigentliche Alterssparen. Dabei muss die Anlagestrategie den persönlichen Bedürfnissen entsprechen. Hier spielt die individuelle Risikobereitschaft beim Anlegen eine wichtige Rolle, aber auch die Höhe des Sparbetrags, den man einzahlen kann. Die Strategie sollte die gesamte Laufzeit berücksichtigen. Ideal ist deshalb eine gemanagte Lösung wie zum Beispiel eine anteilgebundene Vorsorgeversicherung mit Strategieportfolio und Ablaufmanagement. Dies empfiehlt sich vor allem für Personen, die sich nicht laufend um ihre Anlagen kümmern können oder möchten.

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Werner Rutsch: Die individuelle Finanzplanung darf nicht nur unter rein ökonomischen Gesichtspunkten betrachtet werden. Steuerliche Aspekte und rechtliche Fragen spielen eine wichtige Rolle. So gilt es etwa, die steuerlichen Konsequenzen bei einem Bezug des Vorsorgekapitals zu berücksichtigen und die erlaubten Optionen, etwa mehr als ein Dritte-Säule-Konto zu eröffnen, zu nutzen. Ebenso ist die familiäre Situation insofern ein wichtiger Faktor, als auch Fragen der Nachlassplanung oder Liquiditätserfordernisse, etwa für Ausbildungen der Kinder, einzubeziehen sind.

Andreas Habegger: Eine persönliche Finanzplanung bezieht sich auf die individuelle Lebenssituation sowie die für die nächste Lebensphase definierten Ziele und Bedürfnisse. Sämtliche finanziellen Themen werden vernetzt betrachtet, was entsprechende Fachkompetenz erfordert. Das Resultat einer Finanzplanung sind strategische Handlungsempfehlungen, deren Chancen und Risiken dargelegt werden. Kaufempfehlungen für Finanzprodukte sind fehl am Platz. Finanzplanungen werden in der Regel auf Honorarbasis erstellt. Der Dialog zwischen Finanzberater und Kunde soll offen sein und auf Vertrauen basieren. So wird eine Finanzplanung zu einer Investition mit hohem Nutzen.

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Jürg Rimle: Massgebend für die Ausrichtung der Anlagestrategie sind die individuelle finanzielle Situation sowie die Risikobereitschaft und -fähigkeit. Auf dieser Basis lässt sich eine Anlagestrategie ableiten, welche auf die persönlichen Anlageziele abgestimmt ist, preiswerte Vehikel nutzt und Sicherheit, Rendite und Liquidität bestmöglich in Einklang bringt. Insbesondere in Krisenzeiten lohnt es sich aber, aktiv zu agieren und auf Anbieter zu setzen, welche die Tools und das Wissen haben, trotz Unwägbarkeiten die Gewinner und Verlierer von heute und morgen aufzuspüren, und auf dieser Basis langfristig die richtigen Entscheide zu treffen.

Jackie Bauer: Die persönliche Finanzplanung sollte holistisch angegangen werden. Wer so früh wie möglich die Finanzen strategisch bewirtschaftet – sei dies beim Sparen für Eigenheim, Familie und Kinder, eine grosse Reise oder den Ruhestand –, der kann Synergien nutzen, Steuern sparen und ist flexibel genug, um auf unerwartete oder unerwünschte Ereignisse zu reagieren, ohne das Gesamtziel – die finanzielle Absicherung – zu gefährden. Die Finanzplanung endet auch nicht mit dem Ruhestand, denn diese Phase wird dank der steigenden Lebenserwartung immer länger und man sollte einen genügend langen Zeithorizont berücksichtigen.

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Christoph Erni: Die Finanzplanung ist Grundlage für eine persönliche Strategie. Sie soll Möglichkeiten und Massnahmen aufzeigen. Nicht das Maximum ist gesucht, sondern das individuelle Optimum. Auch das «Bauchgefühl» muss stimmen. Um Massnahmen umsetzen zu können, ist Handlungsspielraum erforderlich; deshalb ist frühzeitig mit der Planung zu beginnen. Zu Beginn stehen ein realistisches Budget und eine Auslegeordnung des Vorhandenen. Welche persönlichen Pläne/Wünsche habe ich? Welche finanziellen Eckpunkte erwarte ich? Auch Absicherungen für den Todesfall und eine etwaige Urteilsunfähigkeit müssen eingeplant werden.

4. Wie ist ein Vermögen zu strukturieren, damit Risiko und Rendite in einem optimalen Verhältnis stehen?

Uday Gandbhir: Die Rendite einer Anlage darf nicht isoliert betrachtet werden, denn mit einer Anlage geht auch immer ein entsprechendes Risiko einher. Welches Risiko-Rendite-Profil das richtige ist, ist sicher nicht nur von den äusseren Bedingungen wie etwa Alter, verfügbarem Einkommen und Familiensituation des Anlegers abhängig, sondern auch von der persönlichen Einstellung zum finanziellen Risiko. Wer erst gerade die Grundsteine der Altersvorsorge legt oder wer beim Gedanken an mögliche Verluste nicht mehr ruhig schlafen kann, sollte zum Beispiel nur in homöopathischer Dosierung direkt in Aktien anlegen.

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Grundsätzlich ist der Rat des Wirtschaftsnobelpreisträgers Harry M. Markowitz zu beherzigen: «Lege nicht alle Eier in einen Korb.» Risiken sollten also stets verteilt werden. Für viele Anleger sind deswegen Fondsportfolios, etwa als Teil einer fondsgebundenen Versicherung, eine gute Methode, um sowohl die Familie abzusichern als auch mit Ertragschancen ein Vermögen für das Alter aufzubauen.

Werner Rutsch: Ein optimales Verhältnis von Risiko und (Ziel-)Rendite ist dann erreicht, wenn einerseits die Anlagestrategie den Bedürfnissen des Sparers entspricht, aber anderseits auch das «Bauchgefühl» stimmt. Wer sich etwa für Themenfonds interessiert und entsprechend investieren möchte, für den ist es wichtiger, in entsprechende Firmen und Branchen anzulegen, als sich strikt an die theoretischen Konzepte der modernen Portfoliotheorie zu halten.

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Nicht zu vergessen sind Immobilien als Anlagekategorie, egal ob etwa in Form von selbstgenutztem Wohneigentum oder mittels Investition in attraktive Immobilienfonds.

Andreas Habegger: Jedes Anlageportfolio ist individuell und richtet sich nach Risikofähigkeit und Risikoneigung des jeweiligen Anlegers. Selbstverständlich müssen die Renditeerwartungen realistisch sein und im richtigen Verhältnis zu den gewählten Anlageinstrumenten und dem Anlagehorizont stehen. Je länger der Anlagehorizont ist, desto höher darf der Anteil an Anlageklassen mit grösseren Wertschwankungen wie Aktien sein. Jedes Portfolio sollte grundsätzlich breit diversifiziert sein und mehrere Anlageklassen, Währungen und Weltregionen umfassen.

Jürg Rimle: Es ist wichtiger denn je, einen nach dem persönlichen Risikoprofil gewichteten, global orientierten und breit diversifizierten Ansatz zu verfolgen. Im Mix aus verschiedenen Anlageklassen, Regionen und Branchen gilt es, einen Home Bias zu vermeiden und stattdessen aufstrebende Regionen wie Asien und China stärker zu berücksichtigen. Das Portfolio sollte sowohl kostengünstige passive Produkte als auch gezielt gewählte aktiv verwaltete Anlagen enthalten. Letztere insbesondere in Bereichen, bei denen Vermögensverwalter nachweislich eine Mehrrendite gegenüber dem Markt erzielen. Dies sind zum Beispiel Aktienstrategien mit kleinen und mittelgrossen Unternehmen, Obligationenstrategien oder alternative Investitionen.

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Jackie Bauer: Wir müssen uns bewusst sein, dass die Renditen, die wir für ein gegebenes Mass an Risiko bekommen, über die letzten Jahre geschrumpft sind. Wer mehr Risikoappetit, Risikofähigkeit und einen längeren Zeithorizont besitzt, kann mehr in Aktien und alternative Anlagen investieren. Je geringer diese Parameter, je mehr sollten Anleihen, Immobilien und Cash beigemischt werden. In jedem Fall sollte das Vermögen gut diversifiziert investiert werden, also auch innerhalb einer Anlageklasse sollte beispielsweise auf eine breite geografische und wirtschaftliche Verteilung der Anlagen geachtet werden.

Christoph Erni: Es gibt kein allgemeines Rezept. Aber die andauernd tiefen Zinsen und das kleine aber langfristig nicht vernachlässigbare Inflationsrisiko suggerieren, sogenannte reale Anlagen im Rahmen des Möglichen zu berücksichtigen. Dazu zählen zum Beispiel Aktien- oder auch Immobilienfonds. Im Gegensatz zu Obligationen generieren sie Einkommen und sind weniger sensitiv auf Inflation. Um das höhere Risiko der Aktienmärkte ein wenig zu dämpfen, könnte man Strategien berücksichtigen, die systematisch in weniger volatile Aktien investieren (sogenannte Minimum-Volatilität-Strategien) oder die teilweise abgesichert sind.

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Die Experten

Uday Gandbhir: Leiter Products & Pricing Private Vorsorge, Pax, Schw. Lebensversicherungs-Gesellschaft

Werner Rutsch: Head Institutional Business Schweiz, Axa Investment Managers

Andreas Habegger: Leiter Finanzplanung & Vorsorge, Zürcher Kantonalbank

Jürg Rimle: Länderchef Schweiz bei Fidelity International

Jackie Bauer: Ökonomin und Vorsorgeexpertin UBS

Christoph Erni: Leiter Erbschafts- Nachlass- und Finanzplanung Front bei Swiss Life Schweiz