Vor zwei Wochen wurde in Zürich der erste Schweizer Polestar Space eröffnet, in dem Ihre Autos präsentiert werden. Wie wichtig ist der Schweizer Markt für Sie?
Thomas Ingenlath: Es war schon ein wenig verrückt, der Schweizer Markt hat uns sehr überrascht. Bereits beim Polestar 1 war die Nachfrage wesentlich grösser als erwartet und hat die Schweiz damit für uns zu einem sehr wichtigen Markt gemacht. Unsere neue Marke wird hier offensichtlich sehr gut verstanden. Ähnlich wie in Skandinavien, unserem Heimatmarkt.

Der Start des Polestar 2, Ihres ersten vollelektrischen Fahrzeugs, fiel 2020 mitten in die Corona-Pandemie. Wie hat sich das auf die Markteinführung ausgewirkt?
Glücklicherweise öffnete sich China nach der ersten Welle wieder schrittweise, als in unserem Werk in Luqiao die Produktion anlief. Es hat uns allerdings viel Energie gekostet, die Logistikprobleme, die durch die weltweite Pandemie entstanden waren, in den Griff zu bekommen. Am Ende ist es nur zu minimalen Verzögerungen gekommen – und die ersten Autos wurden statt Mitte August dann Ende August an die Kunden in Skandinavien ausgeliefert.