Die britische Neobank Revolut ist am Dienstag in Deutschland mit einer europäischen Banklizenz aus Litauen gestartet. Bislang hatte der N26-Konkurrent seine Geschäfte mit einer einfachen E-Geld-Lizenz betrieben.

Für die rund 500'000 deutschen Kunden ändert sich dadurch zunächst wenig – ausser, dass ihre Einlagen bis 100'000 Euro sofort durch ein litauisches Einlagensicherungssystem geschützt sind.

Doch Revolut prüft derzeit die Einführung einer Reihe von Produkten, die es dank der Banklizenz jetzt in Deutschland anbieten darf. Dazu zählen Kreditkarten und Dispo-Kredite, erklärte eine Sprecherin.

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Revolut hat bislang mehr als 1,5 Milliarden Dollar an Investorengeldern eingeworben und wurde zuletzt mit 33 Milliarden Dollar bewertet. Insgesamt hat das Fintech etwa 18 Millionen Kunden, mehr als 1 Million davon in der DACH-Region.

In Berlin, dem Sitz von N26, beschäftigen die Londoner etwa 80 Mitarbeiter.

Bloomberg», rap)