Kaum zum neuen Chef von ABB im August 2019 gewählt, fackelte Björn Rosengren nicht lange. Das Diktum des neuen Konzernchefs: ABB müsse schlanker werden, sich auf Kernbereiche konzentrieren. Bereits im Herbst 2020 kündigte er den Verkauf von gleich drei Geschäftseinheiten an – Mechanical Power Transmission, Stromwandler und Turbolader. Diese Einheiten würden nicht mehr zum Konzern passen. Davor ging bereits die grösste ABB-Sparte Stromnetze an Hitachi.

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ABB will sich gesundschrumpfen, weg vom Konglomerat hin zu einem wendigen Unternehmen, das sich auf zukunftsfeste Produkte konzentriert. ABB soll für Elektrifizierung und Automation, für Robotik und Software stehen. Verbrenner gehören nicht dazu. Also kommen die Turbolader an die Börse.