Der aktivistische Investor Bluebell will den ehemaligen Bulgari-Chef in den Verwaltungsrat von Richemont hieven. Aber der Genfer Uhren- und Schmuckkonzern stellt sich quer. Richemont schlägt vor, dass die südafrikanische Unternehmerin Wendy Luhabe stattdessen die Interessen der A-Aktien vertreten soll.

Das sei ein «Witz», sagt Bluebell-Geschäftsführer Giuseppe Bivona zur «Handelszeitung». Luhabe sitze seit 2020 im Verwaltungsrat von Richemont. Sie sei gewählt von den Vertretern der B-Aktien. Es brauche eine andere Person, welche die A-Aktien vertrete. Entsprechende Gespräche werden dem Vernehmen nach geführt, aber nicht kommentiert.

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