Der Augenheilkonzern Alcon will erstmals eine Dividende zahlen. Trotz eines erneuten Verlustes sollen an die Aktionäre 0,10 Franken je Aktie ausgezahlt werden, teilte das schweizerisch-amerikanische Unternehmen in der Nacht auf Mittwoch mit. Unter dem Strich stand wegen der Virus-Krise und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte erneut ein Verlust von 531 Millionen Dollar. Der Umsatz sank um neun Prozent auf 6,83 Milliarden Dollar.

Wegen der Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus wurden viele Augen-Behandlungen aufgeschoben. Im vierten Quartal wurde ein leichtes Umsatzplus erzielt.

Keine Prognose für 2021

Eine Prognose für das laufende Jahr traut sich Alcon weiterhin nicht zu. Die ehemalige Novartis-Tochter hatte vergangenes Jahr eine ursprünglich geplante Dividende ausgesetzt, um die Barmittel zu schonen.

(reuters/gku)

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