Der FC Zürich ist operativ wieder in den schwarzen Zahlen. Fürs Geschäftsjahr 2014 weist die Betriebsgesellschaft FCZ AG ein positives Betriebsergebnis von 1,4 Millionen Franken aus, bestätigt FC Zürich-Präsident Ancillo Canepa gegenüber der «Handelszeitung».

Im Vorjahr war das Betriebsergebnis vor Abschreibungen noch negativ, und zwar in der Höhe von einer Million Franken. Nach einer Kapitalerhöhung diesen April hält Präsident Canepa neu 90 Prozent am Zürcher Fussballclub. Ex-Präsident Sven Hotz hat derweilen seine 10-Prozent-Beteiligung am Traditionsclub stark reduziert. Er besitzt laut Canepa nur noch «einen kleinen Prozentsatz».

Weitere Kapitalerhöhung geplant

An der Generalversammlung der Betriebsgesellschaft FCZ vom kommenden Montag ist eine Kapitalerhöhung traktandiert. Die Aktionäre sollen als Reserve 7,76 Millionen Franken bereitstellen, dies für künftige Verluste.

Der FCZ-Eigner ist zuversichtlich: «Der VR kann dannzumal nach eigenem Gutdünken beziehungsweise je nach Erfordernis eine Kapitalerhöhung durchführen.» Und weiter: «Wir gehen heute aber davon aus, dass dies nicht der Fall sein wird.»

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