Der Immobilienkonzern Mobimo verfügt über knapp 60 Geschäftsliegenschaften sowie gut 40 Wohnliegenschaften. Bei den Geschäften spürte das Unternehmen die Auswirkungen der Betriebsschliessungen in der Corona-Krise stark.

Besonders die Immobilien für Hotels, Gastrobetriebe und den Detailhandel mit Ausnahme von Lebensmittelgeschäften waren «stark betroffen», wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

Mobimo verzichtet bei den von den Schliessungen betroffenen Gewerbemietern auf zwei Monatsmieten, wenn die Mieten unter 5000 Franken pro Monat betragen.

Gastronomieanbieter in den grossen Quartieren werden ebenfalls mit einem zweimonatigen Mietzinserlass entlastet, ebenso Restaurants oder Cafés in anderen Liegenschaften mit einem Mietzins unter 5000 Franken. Für Gewerbemietern mit höheren Monatsmieten vereinbart Mobimo individuelle Mieterlasse.

Die Mieterlasse werden Mobimo insgesamt einen oberen einstelligen Millionenbetrag kosten.

Anzeige

(mbü)