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Banken steigern den Gewinn auf 11 Milliarden Franken

Drone image of Paradeplatz square with the tram stop "Paradeplatz" with the headquarters of the two Swiss banks UBS and Credit Suisse, in Zurich, Switzerland, on April 25, 2019. (KEYSTONE/Gaetan Bally)Drohnenaufnahme vom Paradeplatz mit Tramstation der "Paradeplatz" und dem Hauptsitz der Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse, am 25. April 2019 in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Paradeplatz: Sitz der beiden Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse.

Quelle: Keystone

Die Schweizer Banken haben 2018 unter dem Strich mehr verdient als im Vorjahr. Die Anzahl Banken und Jobs gingen aber zurück.

Veröffentlicht am 27.06.2019

Die Schweizer Banken haben 2018 unter dem Strich mehr verdient als im Vorjahr, obwohl es insgesamt auch zu grösseren Verlusten gekommen ist. Sowohl die Anzahl Banken als auch die Jobs wurden indes weniger. In Vollzeit gezählt gab es in der Branche allerdings immer noch klar über 100'000 Stellen.

Für Ende Jahr zählt die jährliche Bankenstatistik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) 248 Banken. Das waren fünf weniger als 2017, wie die SNB am Donnerstag in einer Medienmitteilung schrieb.

Der aggregierte Gewinn aller Banken erreichte 11,5 Milliarden Franken nach 9,8 Milliarden, was einem Anstieg von 18 Prozent entspricht. Während dabei 216 Banken Gewinne in Höhe von insgesamt 12,8 Milliarden erzielten, erlitten die restlichen 32 Banken Verluste in der Höhe von 1,3 Milliarden. 2017 hatte der Gesamtverlust lediglich 532 Millionen erreicht.

Im Inland 1240 Stellen weniger

Vom aggregierten Periodenerfolg gehen 4,9 Milliarden Franken auf das Konto der Grossbanken, 2,9 Milliarden auf das der Kantonalbanken und 1,5 Milliarden Gewinn machten die Börsenbanken. Als Börsenbanken definiert die SNB Banken, die auf Börsen-, Effekten- und Vermögensverwaltungsgeschäfte spezialisiert sind.

Der Personalbestand nahm um 1547 auf 107'388 Vollzeitäquivalente ab, davon waren 1'240 Stellen im Inland. Wie schon im Vorjahr sei ein Teil des Rückgangs darauf zurückzuführen, dass Stellen in andere Konzerneinheiten verlagert wurden, die nicht von der Bankenstatistik erfasst würden, hiess es.

Betroffen waren vor allem Grossbanken (-1257 Stellen) und "ausländisch beherrschte Banken" (-1000 Stellen). Die Börsenbanken hingegen bauten den Mitarbeiterbestand sowohl im Inland (+292 Stellen) als auch im Ausland (+221 Stellen) aus.

(awp/tdr)

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