Der Banker hatte das Unheil geahnt. Ein Jahrzehnt lang hatte der 58-Jährige im Marketing der Credit Suisse gearbeitet, doch nach der Übernahme durch die UBS war er überzählig. Sein Outplacementberater, bezahlt vom Arbeitgeber, machte ihm wenig Hoffnung: «Über 55 Jahre ist die Chance minim.» Schliesslich willigte er in ein Abgangspaket von 300’000 Franken ein und verabschiedete sich. Langeweile kennt er seither nicht, er treibt viel Sport, arbeitet gelegentlich Projekte ab.
Die UBS investiert Hunderte Millionen Franken, um Mitarbeitende mit Abgangsentschädigung oder Frühpensionierung anständig aus der Bank zu weisen. Es gibt aber auch andere, die nach der Kündigung beim Arbeitsamt landen, ablesbar an den Arbeitslosenzahlen.

