Die Basler Banque CIC, die zur französischen Crédit-Mutuel-Gruppe gehört, bietet neu auch Corporate-Finance-Services an, wie die «Handelszeitung» in ihrer neusten Ausgabe schreibt. Der Fokus liegt auf den Bereichen Fusionen und Übernahmen, strukturierten Finanzierungen sowie ausserbörslichem Eigenkapitel.

Die neue Sparte wird von Maurice Pierazzi geleitet, der langjährige Erfahrung im Beteiligungs- und Finanzierungsgeschäft hat. Er führte unter anderem das Corporate-Finance-Geschäft der Genfer Kantonalbank.

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Neues Private-Equity-Vehikel

Zugleich plant die französische CIC-Mutter, Crédit Mutuel, ein Beteiligungsvehikel in der Schweiz aufzusetzen. Die Private-Equity-Gesellschaft namens CM-CIC Investissement (Suisse) AG will in hiesige Firmen investieren. «Wir starten mit 100 Millionen Franken, die wir als Eigenkapital schwergewichtig in nichtkotierte Unternehmen investieren wollen», sagt CIC-Bankchef Thomas Müller, der in der Private-Equity-Gesellschaft im Verwaltungsrat Einsitz nehmen wird.

Die Banque CIC beschäftigt rund 340 Mitarbeiter an acht Standorten. Demnächst soll in St. Gallen die neunte Filiale der Auslandsbank eröffnet werden. Die CIC erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Jahresgewinn von 9,2 Millionen Franken. Die Bilanzsumme wuchs um 7,2 Prozent auf 6,6 Milliarden Franken. Dabei verbuchte die Bank Netto-Neugelder in der Höhe von 826,7 Millionen Franken.

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