Die Baselworld fand wegen der Corona-Pandemie die letzten zwei Jahre nicht statt. Direktor Michel Loris-Melikoff und sein Team haben nun das Konzept «fundamental verändert», wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Nur der Name bleibe gleich. 

Früher war die Baselworld nur ein Treffpunkt der Topmarken der Uhren-, Schmuck- und Edelsteinindustrie. Die neue Baselworld soll nun auch kleineren Uhren- und Schmuckherstellern die Pforten öffnen. Damit sollen die Retailer einen einfacheren Zugang zu ihren Produkten erhalten. Der genaue Termin der Messe werde mit den in Genf stattfindenden Uhrenmessen abgeglichen. 

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Dabei wolle man aber schon im Herbst eine digitale Plattform lancieren. Sie soll «für den Austausch zwischen allen relevanten Vertretern der Industrie, dem Publikum und den Medien» dienen. Es werden neue Instrumente für die Kreation von Inhalt zum Einsatz kommen, die eine Möglichkeit biete, das eigene Netzwerk auszubauen, heisst es. 

(tdr)