Die auf Aktienanlagen spezialisierte Vermögensverwalterin Bellevue Group schreibt in der ersten Jahreshälfte einen Konzernverlust von 15,5 Millionen Franken, nach einem Gewinn von 6,9 Millionen Franken im Vorjahreszeitraum.

Grund dafür sind ausserordentliche Wertberichtigungen und Abschreibungen von insgesamt 24,5 Millionen Franken auf Goodwill und immaterielle Vermögenswerte, wie die Bellevue Group mitteilte.

Neubeurteilung belastet

Die Gruppe begründete die Abschreibungen mit einer Neubeurteilung der künftigen Gewinne der Tochter Bank am Bellevue angesichts der geringeren Geschäftsvolumina sowie der verminderten Ertragskraft der Brokerage, also des Handels mit Wertpapieren auf Rechnung des Kunden.

Die Wertberichtigungen seien jedoch ohne Auswirkungen auf das operative Geschäft, die Eigenkapitalbasis bleibe unverändert stark, hiess es weiter. Die Gruppe steigerte den Angaben zufolge das operative Ergebnis im ersten Semester um 75 Prozent auf 9,9 Millionen. Franken.

Die zweite Gesellschaft der Gruppe, die Bellevue Asset Management, habe ein neues Rekordergebnis erzielt, schrieb die Bellevue Group. Den vollständigen Halbjahresbericht veröffentlicht die Vermögensverwalterin am 27. Juli.

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(sda/chb)