Im Aktionariat des Flugzeug-Ausstatters Amac Aerospace ist es zu grösseren Verschiebungen gekommen. Mitgründer Heinz Köhli hat seinen 45-Prozent-Anteil verkauft. Das bestätigt Firmenchef und Hauptaktionär Kadri Muhiddin. «Die existierende Aktionärsgruppe entschied, alle Aktien von Herrn Köhli zu kaufen», erklärt Muhiddin. «Wir haben keinen neuen Investor eingeladen.» Er selber sei der grösste Aktionär. Aktien hielten auch die leitenden Mitarbeiter Bernd Schramm, Mauro Grossi und Ruedi Kurz.

Strammer Wachstumskurs

Die 2007 gegründete Amac Aerospace verfolgt einen strammen Wachstumskurs. Im Herbst soll am Euro-Airport in Basel der vierte Hangar eröffnet werden. Amac ist in derWartung von Geschäfts- und Privatfliegern und im Innenausbau der Jets tätig. Ab Herbst sollen bis zu 850 Leute bei Amac beschäftigt sein. Erst vor zwei Wochen erhielt das Unternehmen in der Türkei die Zulassung zur Wartung von Falcon-Jets auf dem Istanbuler Flughafen Sabiha Gokcen. Nun betreibt Amac auch dort einen Hangar.

Offenbar soll sich an der grundsätzlichen Struktur der Firma so rasch nichts ändern. «Es gibt keine Pläne, Aktien an einen Investor zu verkaufen», sagt Muhiddin. Amac Aerospace werde als Familienunternehmen geführt, und daran ändere sich nichts. Es gebe auch keine Absicht für einen Börsengang.

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