Vier Banker sind von einem Zürcher Gericht in Zusammenhang mit der Verwaltung von Geldern aus dem Umfeld des russischen Präsidenten Wladimir Putin schuldig gesprochen worden. Das Bezirksgericht sah es als erwiesen an, dass die Mitarbeiter der sich in Abwicklung befindlichen Schweizer Tochter der russischen Gazprombank bei der Eröffnung und Führung von Konten für den russischen Musiker Sergey Roldugin mangelnde Sorgfalt gezeigt haben.

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Gegen die vier Angeklagten verhängte das Gericht Geldstrafen, die innerhalb von zwei Jahren fällig werden, falls sich die Männer erneut etwas zu schulden kommen lassen. Gegen das Urteil können die Banker beim Obergericht des Kantons Zürich Berufung einlegen.

(reuters/gku)

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