Das Spitalzentrum Oberwallis (SZO) gehört zum Gesundheitsnetz Wallis (GNW). Zum Spitalzentrum SZO zählen die beiden Spitäler Visp und Brig. Das Spital Wallis, im Gesetz das Gesundheitsnetz Wallis (GNW), ist ein selbstständiges, öffentlich-rechtliches Unternehmen mit eigener Rechtspersönlichkeit. Sein Sitz befindet sich in Sitten. Als rechtliche Grundlage dient das Kantonale Gesetz über die Krankenanstalten und -institutionen vom 12. Oktober 2006, welches am 1. Februar 2007 in Kraft trat.

Mit 4670 Mitarbeitenden - inklusive dem Walliser Teil des Hôpital du Chablais (HDC) und des Zentralinstituts der Walliser Spitäler (ZIWS) - ist das Spital Wallis der wichtigste Arbeitgeber des Wallis.«Zu den wichtigsten Zielen des Spitals Wallis und damit des Spitalzentrums Oberwallis gehören die optimale Pflege- und Behandlungsqualität der Patientinnen und Patienten sowie die Qualität des medizinischen Leistungsangebotes», erklärt Stefanie Bleuer, Leiterin Reinigung am Spitalzentrum Oberwallis. Das Spital Wallis wolle attraktiv sein, sowohl als Arbeitgeberin, als Gesundheitsinstitution und auch als Partnerin. «Wir arbeiten prozessorientiert, wobei jeder Arbeitsvorgang unseren Patienten jenen Mehrwert bringen soll, den sie aus unserem Respekt ihnen gegenüber verdienen.»

Hygiene garantiert Sicherheit

Um diese Ziele zu realisieren, suchen die Verantwortlichen immer wieder nach neuen und sichereren Systemen, wenn es um Sauberkeit und Hygiene geht. Diesen Weg gingen auch Stefanie Bleuer und ihre Stellvertreterin Esther Kollbrenner, um im Bereich Hygiene ein noch effizienteres System anzuwenden.

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Nach einigen Recherchen im Markt entdeckte die innovative und engagierte Stefanie Bleuer das Unternehmen Easytex GmbH, Zuchwil. Unter anderem empfahl auch Silvia Hanhart (Chef de service de maison) des Universitätsspitals Lausanne (CHUV), Stefanie Bleuer, sich bezüglich der neuen Reinigungsmethode bei der Easytex zu melden.

Das Universitätsspital Lausanne (CHUV) wendet nämlich seit einiger Zeit die Einweg-Mikrofasertücher (Oberflächen- und Flächenreinigung) mit Erfolg an. Das noch junge und dynamische Solothurner Unternehmen ist bekannt für das Lösen von technischen Problemen. Wie zum Beispiel das Reinigen mit Einwegtüchern aus Mikrofaser, das vor allem in Spitälern, Kranken- und Altersheimen Anwendung findet.

Tests bestätigten Erwartungen

Kurz entschlossen nahm Stefanie Bleuer den Kontakt mit Reto Bögli, dipl. Ing. HTL und Geschäftsführer der Easytex GmbH, auf. Dann ging es relativ sehr schnell: Ersten Terminen im Wallis folgte bald auch eine Testphase von zwei bis drei Wochen inklusive einer Mitarbeiterschulung. Mit sechs Gruppenleiterinnen wurden rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an verschiedenen Posten im Spital intensiv geschult.

Dank optimaler Vorbereitung und einer offenen Kommunikation (die Verantwortlichen gingen auf alle Fragen ein) zeigten sich die Mitarbeiter mit der erreichten Qualität sehr zufrieden. Nach der durchwegs positiv verlaufenen Testphase fiel der Entscheid zugunsten von Easytex-Einweg-Mikrofaser einstimmig aus.

Unter den erwähnten Umständen vermochten sich die Mitarbeitenden vom alten System relativ einfach zu verabschieden und das neue System ebenso effizient einzuführen.

Die Einweg-Mikrofasertücher werden in den Spitälern Visp und Brig für alle Oberflächen eingesetzt: Rosarote Mikrofasertücher werden im Sanitärbereich verwendet, die in Blau für das restliche Spital mit den Zimmern und die Fenster. Im Bereich der Bodenreinigung werden weisse Einweg-Mikrofasertücher eingesetzt.

Auch Kosten entscheidend tiefer

Stefanie Bleuer, Esther Kohlbrenner und ihr Team sind mit den bisher gemachten Erfahrungen und der Zusammenarbeit mit Reto Bögli von Easytex zufrieden. Neben der höheren Effizienz und besserer Qualität werde man auch klar eine Kostenersparnis im Vergleich zum alten System erreichen können, zeigen sich die Verantwortlichen überzeugt.