Es ist eine der ältesten politischen Baustellen der Schweiz und es wird noch lange eine Baustelle bleiben: das Thema Endlager für Atomabfälle in der Schweiz. Zwar wird seit 1969 in der Schweiz Atomstrom produziert. Der Ort, um den strahlenden Abfall zu lagern, wird jedoch frühstens in dreissig Jahren zur Verfügung stehen. Das wurde an der heutigen Pressekonferenz klar.

Was ist neu? Die Genossenschaft Nagra, die im Auftrag von Stromwirtschaft und Bund das Endlager planen muss, hat einen definitiven Standortvorschlag gemacht: Nördlich Lägern bei Stadel im Kanton Zürich. Aus wissenschaftlicher Sicht der ideale Ort für die unterirdische Mülldeponie. Dafür sorgen stabile Gesteinsschichten und genug Abstand zum Tiefengrundwasser.

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