Denner hat es zurzeit nicht einfach. Der Schweizer Discounter leidet darunter, dass die Mutter Migros eine Tiefpreisstrategie fährt. Und auch Konkurrent Coop im Preiskampf mitmischt, den Aldi und Lidl lanciert haben. Den zunehmenden Druck bekommt Denner bei den Erlösen zu spüren. Im vergangenen Jahr sprang ein Umsatz von 3,9 Milliarden Franken heraus – immerhin ein Mini-Wachstum von 0,13 Prozent gegenüber 2024, wie das Unternehmen am Montag mitteilt. Bereits im vorletzten Jahr setzte Denner 3,9 Milliarden Franken um.

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Der Discounter aus dem Migros-Universum hat mittlerweile 872 Standorte in der Schweiz – das sind 2 mehr als 2024. Und das Wachstum bei den Läden soll in den nächsten Jahren weitergehen, wenn es nach dem neuen CEO Torsten Friedrich (49) geht, der seit Januar 2025 bei Denner am Drücker ist: «Wir sind noch nicht dort, wo wir sein wollen. Unser Ziel ist es, das Filialnetz mittelfristig auf 1000 Standorte auszubauen und einen Marktanteil von 10 Prozent zu festigen.» Zurzeit hat Denner einen Marktanteil von 9,1 Prozent.

Mehr Lohn für die Denner-Angestellten

Torsten Friedrich ist von Lidl zu Denner gewechselt. Seine Aufgabe ist es, den Schweizer Discounter wieder auf Wachstum zu trimmen – und mehr Kunden zu erreichen. «Wichtig ist mir, Denner wieder in den Blick der Schweizer Bevölkerung zu bringen. Dazu müssen wir die Bedürfnisse unserer bestehenden Kunden besser kennen und identifizieren, wer unsere zukünftigen Kunden sein könnten», sagte er im Blick-Interview letzten Frühling.

Gute Kunde gibt es für die derzeit 6530 Denner-Mitarbeitenden. Sie erhalten dieses Jahr 0,3 Prozent mehr Lohn. Zudem steigen die Mindestlöhne auf 4500 Franken im Monat.