Im November dieses Jahres wird es soweit sein, die ersten PC-24 sollen ausgeliefert werden. Die US-Firma Planesense bekommt den Düsenjet als erste, darauf folgen zahlreiche weitere Kunden. In naher Zukunft ist auch der Bundesrat Abnehmer für das Modell.

Dass der Schweizer Düsenjet sehr beliebt ist, zeigt der Bestellungsstopp. Nach 84 Bestellungen nimmt die Schweizer Firma vorerst keine weiteren Aufträge an. 

Der erste Schweizer Düsenjet

Anders als bei bisherigen Pilatus-Modellen handelt es sich beim PC-24 um einen Düsenjet. Er ist für die Zivilluftfahrt aber auch für den Militäreinsatz geeignet. So sagte der Präsident Oskar Schwenk gegenüber der «Handelszeitung»: «Mit Blick auf den PC-12 und den PC-24 ist unsere Strategie, zur Hälfte vom Militärgeschäft und zur Hälfte von der Zivilaviatik zu leben.»

Eine weitere Besonderheit des Düsenjets ist die Fähigkeit auf kurzen Naturpisten zu starten und landen. Damit können weltweit 21'000 Flugplätze mehr angeflogen werden als von einem normalen Businessflieger. Der erste Prototyp des Flugzeugs wurde 2014 gezeigt. Derzeit baut Pilatus am dritten Prototyp. Der Erstflug soll im März stattfinden.

Weitere Besonderheiten des Düsenjets PC-24 und zur Unternehmenskultur von Pilatus sehen Sie im Video.