Deutsche Bank und Commerzbank intensivieren laut einer informierten Person die informellen Fusionsgespräche, nachdem die Bundesregierung Druck auf die Unternehmen ausgeübt hat.

Die jüngsten Rückschläge für die beiden Banken, darunter ein fallender Aktienkurs und schwache Handelsbedingungen, haben die Dringlichkeit verstärkt, einen potenziellen Deal zu erzielen. Dies sagte ein Insider, der über die internen Überlegungen informiert ist.

Weniger als ein Jahr nach Bekanntgabe seines Turnaround-Plans kann der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Christian Sewing, die Ziele kaum erreichen. Hintergrund ist die Konjunkturabschwächung, welche die Rückkehr zu einem normaleren Zinsniveau verzögert. Das Kreditinstitut bekräftigte im Februar sein Rentabilitätsziel für 2019, machte aber auch klar, dass stärkere Kostensenkungen notwendig seien, wenn die Märkte nicht mitspielen und der Ertrag weiter sinkt.

Die beiden Banken lehnten eine Stellungnahme ab. Das deutsche Magazin «Focus» hatte zuvor berichtet, dass sich die Gespräche zwischen den beiden Kreditgebern intensiviert hätten.

(bloomberg/mlo)