Die Landi ist ein urschweizerisches Unternehmen: Schliesslich gehört die Detailhändlerin den Schweizer Landwirten beziehungsweise ihrem Agrarkonzern Fenaco. Doch nun wagt sich die Firma dennoch über die Schweizer Landesgrenze und eröffnet fünf Läden im süddeutschen Raum gemeinsam mit der deutschen Bauerngenossenschaft ZG Raiffeisen. In Deutschland tritt die Landi mit dem Namen «Landwelt» auf.

Landi und ZG Raiffeisen vertiefen dadurch ihre Partnerschaft; sie betreiben nämlich bereits ein Logistikzentrum im süddeutschen Lahr. Die neuen Läden – mit einem «einzigartigen Sortimentsmix rund um Haus und Garten» – seien dafür die ideale Ergänzung.

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Viele Eigenmarken und tiefe Preise

Die Landwelt soll mit den gleichen Vorteilen wie die Landi in der Schweiz punkten: Mit einem «hohen Anteil an Eigenmarken» und «Dauertiefpreisen». Zudem sollen auch lokale Produkte im Sortiment zu finden sein, insbesondere bei den Nahrungsmitteln und Getränken.

«Mit dem Schritt nach Süddeutschland und der verstärkten Zusammenarbeit mit der ZG Raiffeisen können wir unser Beschaffungsvolumen weiter steigern. Dadurch werden wir noch wettbewerbsfähiger», sagt Fenaco-Chef Martin Keller.

Die Landi hat die Expansion ins Ausland bereits in Luxemburg erprobt: 2020 eröffnete der Detailhändler im Fürstentum ein «Garden Center Plus». Bei der Landwelt wird die Landi das Konzept, die Beschaffung, die Logistik und die Vermarktung übernehmen. Partner ZG Raiffeisen wird sich bei der Standortakquisition sowie im Personal- und Finanzwesen einbringen.

(mbü)