Viele Unternehmen weltweit haben in der Corona-Krise auf Telearbeit umgestellt. Ein Teil der Belegschaft bleibt dem Büro fern und arbeitet aus der Ferne. Die Angestellten können meist selber entscheiden, wo sie ihren Arbeitsalltag verbringen.

Wieso also nicht in der Karibik? Barbados lädt Ausländer ein, das Home Office für ein Jahr in den Inselstaat zu verlegen. «Sie müssen nicht in Europa, den USA oder Lateinamerika arbeiten, wenn sie für einige Monate am Stück hierher kommen können», schreibt Premierministerin Mia Amor Mottley in einer Mitteilung. «Was wir offerieren, muss Weltklasse sein, und wir bieten Weltklasse.»

Barbados bietet ein karibisches Klima, viel Sonne, schöne Strände sowie eine gute touristische Infrastruktur. Und dank der Amtssprache Englisch sollte auch die Verständigung im Alltag kein Hindernis sein. Vom Corona-Virus ist die 278'000-Einwohner-Nation bisher nicht hart getroffen worden: Mitte Juli zählte Barbados 103 Erkrankungen mit Covid-19.

Eine Zahl könnte digitale Nomaden aus Übersee allerdings abschrecken: Gemäss dem Datenanbieter Cable.co.uk ist der mobile Internetzugang horrend teuer: Ein Gigabyte kostet im Schnitt demnach 9,3 US-Dollar.

(mbü)