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Uhren
Ein Macher von Goldgena ist enttarnt

Eine Visualisierung, wie die Goldgena-Uhr aussehen soll. Goldgena

Seit März wird gerätselt, wer hinter dem mysteriösen Schweizer Uhrenprojekt Goldgena steckt. Jetzt hat sich schon vor dem offiziellen Termin zur Auflösung des Geheimnisses eine Person geoutet.

Von Marcel Speiser
am 18.05.2016

Der Lausanner Designer Claudio D'Amore ist gemäss Recherchen der «Handelszeitung» eine der 15 Personen hinter dem geheimnisumwitterten Schweizer Uhrenprojekt Goldgena. Seit seiner Lancierung im März sorgt das Projekt in der Uhrenindustrie für Aufsehen.

Erstens, weil sich die Macher in der Anonymität verstecken und sich erst am 25. Mai outen. Zweitens, weil die Goldgena-Leute angekündigt haben, die schmutzigen Geheimnisse der helvetischen Uhrenindustrie publik zu machen - insbesondere Hersteller- und Händlermargen, aber auch Schummeleien mit dem «Swiss made»-Label und Uhrenbestandteilen aus Asien. Das ist vor dem Hintergrund der neuen Swissness-Regeln auch politisch brisant.

2017 kommt erste Goldgena-Uhr

D'Amore bestätigt gegenüber der «Handelszeitung», Teil von Goldgena zu sein. Mit seiner Lausanner Design-Firma Cosanova hat er bereits für etablierte Schweizer Uhrenhersteller gearbeitet. Er zählt unter anderem TAG Heuer, Eterna und Montblanc als Referenzen auf. Auch die anderen 14 Goldgena-Macher sollen enge Bande zur Schweizer Uhrenbranche haben.

Die erste Uhr will Goldgena 2017 auf den Markt bringen - im zeitlichen Umfeld der Uhrenmesse «BaselWorld».

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