Der jüngste Schrei auf Twitter? Zu posten, wer von Elon Musk geblockt wurde. Das sind nicht wenige Nutzer. Sie hatten geschrieben, was dem reichsten Mann der Welt nicht passt. Sei es zu Corona oder dem Einfluss mächtiger Unternehmen oder was auch immer. Musk hat sie blockiert beim Kurznachrichtendienst, wollte nicht mehr lesen, was sie zu sagen haben.

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Twitter hat einen problematischen Algorithmus

Derweil redet Musk beim Twitter-Kauf gern davon, Free Speech retten zu wollen. Ach, Elon – das ist doch Unfug.

Klar, Twitter und andere Social-Media-Giganten haben problematische Algorithmen und sperrten sogar Konten wie jenes von Donald Trump. Für solche extremen Schritte kann es triftige Gründe geben. Trotzdem können wir weiterhin unsere Meinung so ungefiltert wie nie in die Welt hinausblasen, es sei denn wir werden von Putin regiert oder leben in China.

Elon Musk hat ZDF-Journalisten ausgesperrt

Sicher, Musk muss sich nicht alles anhören, aber wenn er die nach seiner Meinung so bedrohte freie Rede tatsächlich retten will, sollte er mal bei sich anfangen und sich seinen Kritikern stellen – vielleicht sogar auf Twitter.

Dass Musk kritische Stimmen gerne mal draussen lässt, das hatte er zuletzt auch bei der Einweihung seiner Auto-Fabrik in Deutschland gezeigt. Journalisten des ZDF durften nicht ins Gebäude kommen. Was der Fernsehsender zuvor mal über ihn berichtet hatte, gefiel ihm wohl nicht.