Es war kein blauses Auge, welches für Aufsehen sorgte. Nestlé-Verwaltungsratspräsident Peter Brabeck-Letmathe sorgte an der Generalversammlung des Nahrungsmittelkonzerns vom Donnerstag mit einem roten AUge für Aufmerksamkeit. «Der Nestlé Verwaltungsrat wurde gestern informiert, dass bei Verwaltungsratspräsident Peter Brabeck-Letmathe eine Krankheit diagnostiziert wurde, die heilbar ist, aber während sechs Monaten periodischer medizinischer Behandlung bedarf», heisst es in der Medienmitteilung.

Die Fähigkeit von Herrn Brabeck-Letmathe, seine Funktion als Verwaltungsratspräsident von Nestlé auszuüben, werde dadurch nicht beeinträchtigt, hiess es weiter. Er werde während der Behandlungsperiode seine Pflichten weiterhin vollumfänglich wahrnehmen.

2017 hört er definitiv auf

Letzte Woche kündigte Brabeck an, sein Amt 2017 definitiv abzugeben. Dann wird der heute 69-Jährige die Altersbegrenzung erreicht haben, die der Nahrungsmittelkonzern in seinem Statut festgelegt hat. «Das sind die Spielregeln und ich werde mich daran halten», sagte der gebürtige Österreicher in einem Interview mit der Westschweizer Zeitung «Le Temps».

(sda/se)