Esprit steckt in Schwierigkeiten. Der deutsche Konzerne macht hohe Verluste, der Umsatz schrumpft. In Deutschland streicht Esprit darum mindestens 400 Stellen und erwägt, Läden zu schliessen.

Auch in der Schweiz stellt Esprit seine 36 Standorte auf den Prüfstand, wie ein Sprecher erklärte. Zwei Läden gingen bereits letztes Jahr zu. Nun will Esprit weitere Läden, die Verluste machen, in manchen Fällen schliessen. Zusätzlich versucht Esprit, an manchen Standorten die Fläche zu verkleinern oder tiefere Mieten auszuhandeln.

In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2018/19 hat der Modekonzern einen Netto-Verlust von 1,773 Milliarden Hongkong Dollar (knapp 225 Millionen Franken) geschrieben. Konzernchef Anders Kristiansen kündigte ein Sanierungsprogramm mit einer zunehmenden Konzentration auf den asiatischen Markt an.

Bislang erwirtschaftet das Unternehmen mehr als 50 Prozent seiner Umsätze in Deutschland und insgesamt knapp 90 Prozent der Erlöse in Europa.

(mbü)

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