Wenn Pierre-Olivier Bouée und Tidjane Thiam ihre Handys im Sekretariat deponierten, um sich auf einen ihrer Spaziergänge durch die Zürcher Innenstadt zu ­begeben, dann wussten die Kollegen in der Führungsetage im zweiten Stock, dass wohl wieder mal eines der Geheimgespräche zwischen den beiden Franzosen anstand.

Meist gings der Bahnhofstrasse entlang, durch Talacker und Talstrasse und wieder zurück. Dass Bouée und Thiam ihre Handys nicht dabeihatten, war nicht nur deshalb gut, weil sie so nicht gestört wurden, sondern auch, weil sie so vor Nachverfolgung und Abhörung sicher waren. Derlei Gedanken waren vor allem Bouée nicht fremd, der auch sonst gerne auf Geheimhaltung setzte.