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Fintech Flynt hat Banklizenz erhalten

Finma: Gibt zum ersten Mal eine Lizenz an ein Fintech heraus. Keystone

Als erstes Schweizer Fintechunternehmen hat Flynt eine Banklizenz erhalten. Es handelt sich um eine vollwertige Lizenz, nicht um eine spezielle Bewilligung.

Veröffentlicht am 21.07.2017

Das Unternehmen Flynt hat eine Banklizenz erhalten und firmiert neu als Flynt Bank AG. Damit sei es das erste Schweizer Fintechunternehmen, das von der Finma diese Bewilligung erhält, heisst es in einer Mitteilung. Der Eintrag im Handelsregister des Kantons Zug sei am Freitag erfolgt und werde in den nächsten Tagen publiziert. Es handle sich um eine vollwertige Banklizenz und nicht um eine spezielle Bewilligung «light» für Fintechunternehmen, sagte Chef Stijn Vander Straeten auf Anfrage von AWP.

Mit der Banklizenz erhalte die Gesellschaft die erforderliche Unabhängigkeit, um Themen des Wealth Managements mit innovativen Technologien auf neue Art und Weise anzugehen, heisst es weiter. Das Angebot richte sich insbesondere an private und institutionelle Kunden wie Unternehmer und Family Offices.

Unabhängige Softwaremodule

Flynt entwickelt den Angaben zufolge eine eigene Technologieplattform, die privaten und institutionellen Investoren ein ganzheitliches und unabhängiges Management komplexer Vermögensstrukturen erlauben solle.

Dabei würden den Kunden Wechselwirkungen und Potenzial über eine klassische Liquiditäts-, Risiko- und Vermögensplanung hinaus aufgezeigt. Das sogenannte Flynt «WEALTH ecosystem» zeichne sich durch unabhängige Softwaremodule aus, über die der Kunde sein Gesamtvermögen kontrolliere. Flynt ist ein Projekt von Jan Schoch, dem Chef von Leonteq, einem an der SIX kotierten Finanzdienstleiter für strukturierte Produkte.

(sda/cfr)

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