In der Schweiz ist die Zahl der Firmenkonkurse im Januar gegenüber dem Vorjahr um 19 Prozent auf 620 gestiegen. Davon sind 468 Fälle (+28 Prozent) durch Insolvenz zustande gekommen und 152 (-2,6 Prozent) durch Konkursverfahren ohne Konkurseröffnung gemäss OR 731b, wie der Wirtschaftsinformationsdienst Bisnode D&B mitteilt.

Während die Firmenpleiten in der Südwestschweiz, in Zürich, im Espace Mittelland sowie in der Zentralschweiz zugenommen haben, sind sie im Tessin, in der Ostschweiz und in der Nordwestschweiz gesunken. Besonders insolvenzgefährdet waren das Gastgewerbe, das Baugewerbe sowie die Handwerksbetriebe mit einem mehr als zweifach erhöhten Konkursrisiko, heisst es.

Gründungsstärkste Branche

Das Gastgewerbe gehörte jedoch auch zu den gründungsstärksten Branchen, zusammen mit dem Grosshandel und den Unternehmensdienstleistern. Insgesamt nahmen die Neueintragungen im Handelsregister gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Prozent auf 3'428 zu. Einen Zuwachs verzeichnete dabei Zürich, die Nordwestschweiz und die Zentralschweiz, während weniger Neugründungen im Tessin, im Espace Mittelland, in der Südwestschweiz sowie in der Ostschweiz stattfanden.

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(awp/dbe/sim)