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Frankfurt ist Europasitz der UBS Vermögensverwaltung

UBS-Gebäude in Frankfurt: In der Bankenstadt ist der neue Europasitz für die Vermögensverwaltung. Keystone

Seit Anfang Dezember koordiniert die Schweizer Grossbank fast ihr ganzes Europageschäft von der deutschen Finanzstadt aus. Der Aufsichtsrat der neuen Tochter präsidiert ein deutscher Ex-Politiker.

Veröffentlicht am 01.12.2016

Die UBS startet per 1. Dezember 2016 die UBS Europe SE und legt damit die meisten ihrer Wealth Management-Einheiten in Europa zu einer Rechtseinheit zusammen. Der Hauptsitz der neuen europäischen Tochtergesellschaft ist in Frankfurt, wie die UBS am Donnerstag mitteilt. Die neue Tochtergesellschaft wird über ein Netz von Niederlassungen in Frankfurt präsent sein.

Verschmolzen werden in der neuen Rechtseinheit die Tochtergesellschaften in Deutschland, Italien, Niederlande und Spanien sowie jene in Luxemburg. In Letzterer sind bereits die Niederlassungen von Österreich, Dänemark und Schweden zusammengefasst.

UBS erwartet strategische Flexibilität

Der Schritt sei wichtig, um die Governance-Struktur zu vereinfachen und die Effizienz des europäischen Geschäfts zu verbessern, so die UBS. Ausserdem werde dadurch eine zielgerichtete Investition in das europäische Vermögensverwaltungsgeschäft ermöglicht. Die Wahl der Societas Europaea als Unternehmensstruktur der Einheit ergebe zudem strategische Flexibilität.

Der Vorsitz des Aufsichtsrats der UBS Europe SE wird von Roland Koch übernommen, sei 2011 Vorsitzender des Aufsichtsrats der UBS Deutschland AG. Chief Operating Officer der Einheit ist Andreas Przewloka. Vor seiner Karriere in der Wirtschaft war Roland Koch als CDU-Politiker der Ministerpräsident des Bundeslands Hessen.

(awp/mbü/gku)

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