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Justiz
Frankreich stellt Verfahren gegen Ex-LafargeHolcim-Chef ein

Eric Olsen, CEO Lafarge-Holcim, spricht an einer Medienkonferenz in Zuerich am Donnerstag, 2. Maerz 2017. Der Zementriese Lafarge-Holcim
Eric Olsen: Die Untersuchungsbehörden beschlossen, Eric Olsen im Prozess gegen insgesamt acht frühere Manager aussen vor zu lassen.Quelle: © KEYSTONE / WALTER BIERI

Entlastung für den ehemaligen LafargeHolcim-Chef: Frankreich hat das formelle Untersuchungsverfahren gegen Eric Olsen eingestellt.

Veröffentlicht am 06.03.2019

Die französische Justiz hat das formelle Untersuchungsverfahren gegen den früheren Chef des Zementkonzerns LafargeHolcim eingestellt. Die Untersuchungsbehörden hätten beschlossen, Eric Olsen im Prozess gegen insgesamt acht frühere Manager aussen vor zu lassen, sagte sein Anwalt Pierre Cornut-Gentille am Dienstag.

Bei dem Verfahren geht es um die Aktivitäten des französisch-schweizerischen Unternehmens während des syrischen Bürgerkriegs. Die französischen Behörden gehen der Frage nach, ob Lafarge die Extremisten-Miliz Islamischer Staat bezahlt hat, um die Fabriken des Konzerns in Syrien am Laufen zu halten.

Die Behörden seien nun zu dem Schluss gekommen, Olsen sei nicht in mögliche Vorgänge wie Terrorfinanzierung involviert gewesen. Olsen erklärte, die Entscheidung stelle seine Ehre wieder her. Er könne sich nun der Fortsetzung seiner Karriere widmen. Olsen hatte LafargeHolcim nach einer internen Untersuchung um Schutzgeldzahlungen verlassen.

(wp/bsh)

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