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Spielwaren
Franz Carl Weber wird mehrheitlich schweizerisch

Franz Carl Weber
Der Management-Buy-Out durch eine Investorengruppe um CEO Yves Burger wurde bereits verkündet – und dann wieder zurückgezogen. Quelle: Keystone

Investoren um Marcel Dobler kaufen den Spielwarenhändler. Die Übernahme von Franz Carl Weber hat nach einiger Verzögerung geklappt.

Veröffentlicht am 20.07.2018

Seit 2006 gehört Franz Carl Weber der französischen Unternehmensgruppe Ludendo. Jetzt geht das Unternehmen in Schweizer Hände über, wie die «Handelszeitung» bereits vor eine Woche berichtet hat. Eine Investorengruppe um CEO Yves Burger kauft die Aktien der inzwischen insolventen Ludendo ab – um «den unternehmerischen Fortbestand auf einer vollständig unabhängigen Basis ermöglichen», wie es heisst. Nebst Burger sind Marcel Dobler – der Co-Gründer von Digitec und heutige FDP-Nationalrat – sowie der deutsche Spielwarenhändler Simba Dickie zu je einem Drittel engagiert.

Eigentlich sollte die Meldung bereits am Freitagmorgen verkündet werden. Die Inverstoren zogen die Mitteilung aber zurück, weil es offenbar Probleme mit dem Vertrag gab. «Aufgrund eines administrativen Formfehlers in den Dokumenten konnte gestern in Paris nicht alles unterzeichnet werden», hiess es bei Franz Carl Weber.

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Nun ist der Deal in trockenen Tüchern, wie einem Tweet von Dobler zu entnehmen ist. «Ab sofort bin ich Mitinhaber von Franz Carl Weber», schreibt der FDP-Nationalrat. Franz Carl Weber wird wieder mehrheitlich schweizerisch.

(mbü/bsh)