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Vergeblich
Frick-Mörder: Suche in Liechtenstein beendet

Polizeitrupps am Rheinufer in Liechtenstein: Die Suche ist zu Ende.   Keystone

Der mutmassliche Todesschütze und Mörder des Chefs der Bank Frick bleibt verschollen. Die Polizei stellt die Suche am Rhein ein. Dennoch wollen die Behörden nicht aufgeben.

Veröffentlicht am 16.04.2014

Die Liechtensteiner Polizei hat die intensive Suche am Rhein nach dem vermissten mutmasslichen Todesschützen von Balzers, Jürgen Hermann, eingestellt. Das ganze Gebiet wurde in den letzten fast eineinhalb Wochen von nahezu 100 Einsatzkräften durchkämmt, allerdings erfolglos.

Sollten sich neue Erkenntnisse aus den Ermittlungen ergeben, könne die Suche am Rhein bei Ruggell jederzeit wieder aktiviert werden, teilte die Liechtensteiner Landespolizei am Mittwoch mit. Die Spur des 58-jährigen Todesschützen Jürgen Hermann verlor sich am Montag vor einer Woche am Rhein.

Mit drei Schüssen niedergestreckt

Am gleichen Tag hatte der Mann den 48-jährigen Direktionsvorsitzenden der Privatbank Frick, Jürgen Frick, in der Tiefgarage des Bankinstituts in Balzers mit drei Schüssen getötet. Die Überwachungskamera filmte den Todesschützen in der Garage. Opfer und Täter standen früher in geschäftlicher Beziehung zueinander.

Noch nicht aufgefunden wurde überdies die Tatwaffe. Die Polizei geht mit grosser Wahrscheinlichkeit davon aus, dass der Schütze nach der Tat Suizid beging.

Internationale Fandung

Abgesehen von der Suche am Rhein läuft die Fahndung nach dem 58-jährigen Tatverdächtigen auf Hochtouren, wie die Landespolizei betonte. Die internationale Öffentlichkeitsfahndung sei nach wie vor aufrecht, und bei der Landespolizei seien zahlreiche Ermittlungen und Abklärungen im Gange.

(sda/dbe/vst)

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