Die US-Notenbank Fed hat ein Berufsverbot gegen fünf frühere Private Banker und Senior Manager der Credit Suisse ausgesprochen. Der Grund ist, dass sie US-Bürgern geholfen haben Steuern zu hinterziehen. Die Strafe steht im Zusammenhang mit dem Schuldeingeständnis und der Milliardenbusse der zweitgrössten Schweizer Bank in den USA in gleicher Sache im letzten Mai.

Laut Fed-Mitteilung vom Montagabend erhalten Markus Walder, Marco Parenti Adami, Susanne Ruegg Meier, Michele Bergantino und Roger Schaerer ein Berufsverbot. Die fünf waren bereits früher von der US-Regierung angeklagt worden.

Begründung: Vertrauenn ins System

Das Fed begründet die Berufsverbote damit, dass die Weiterarbeit dieser Personen in einer Bank das Vertrauen in ein solches Institut beeinträchtigen würde. Das Berufsverbot gilt zeitlich unbegrenzt, ausser die Verfahren gegen die Betroffenen werden eingestellt.

(sda/ise)