1. Der Segen der frühen Katastrophen

Zweimal musste die UBS vom Staat gerettet werden: Einmal durch die Nationalbank, weil man sich in der Suprime-Krise in den USA verheddert hatte. Das andere Mal mit einem Staatsvertrag, um sich aus den Cross-Border-Streit mit den US-Justiz zu befreien. Den letzten Knall gab es mit dem Londoner Händler Kweku Adoboli: Der bescherte der UBS vor exakt 10 Jahren einen Verlust von zwei Milliarden. Seither hat die Bank ihr Risikomanagement massiv hochgefahren und das Investmentbanking an die Kandare genommen.

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