Der Rohstoffriese Glencore könnte sich laut Bloomberg von einer wertvollen Beteiligung trennen. Das Unternehmen mit Sitz in Baar ZG prüfe den Verkauf des Zinklieferanten Kazzinc in Kasachstan, an dem Glencore seit 1990 einen Anteil von 70 Prozent hält.

Bereits vor einem Monat hatte sich Glencore von der Mehrheitsbeteiligung am Bergbauunternehmen Volcan Compania Minera in Peru getrennt.

Kazzinc produziert rund 150'000 Tonnen Zink

Nun liegt laut Bloomberg ein Deal in Kasachstan auf dem Tisch von CEO Gary Nagle. Es gehe um eine hohe Summe, die sich im Bereich von «mehreren» Milliarden Dollar bewege, schreibt das Finanzportal.

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<p>Der Betrieb in Kasachstan produzierte 2023 gut 175'000 Tonnen Zink.</p>

Der Betrieb in Kasachstan produzierte 2023 gut 175'000 Tonnen Zink.

Quelle: Kazzinc

Erste Interessenten stünden bereits in den Startlöchern, sagen Insider. Auch chinesische Bieter, die bereits Interesse an einer Beteiligung bekundet haben, werden hellhörig.

Die Mine produzierte 2023 rund 175'000 Tonnen Zink und brachte Glencore 3,6 Millionen Dollar vor Abzügen ein, wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht. Glencore schreibt für 2023 einen Gesamtumsatz in Höhe von 217 Milliarden Dollar.

Auch Goldmine stehe wohl zum Verkauf

Ebenso im Angebot soll die Goldmine Vasilkovskoye sein. Sie könnte, zusammen mit der Beteiligung an Kazzinc, entweder in die Hände eines oder mehrerer Käufer übergehen.

Gary Nagle

CEO von Glencore ist Gary Nagle.

Quelle: CH Media AG

Die Gerüchteküche brodelt, doch nichts ist sicher. Glencore hält sich gegenüber Bloomberg wie auch dem Nachrichtendienst AWP bedeckt – Medienanfragen dazu hat der Rohstoffriese noch keine beantwortet.

Anleger scheinen von den Neuigkeiten angetan: Glencore-Aktien schlossen im Londoner Handel stärker, mit einem Plus von 1,52 Prozent bei 4,77 Franken.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI erstellt und von einem Menschen überarbeitet und finalisiert.

 

Olivia Ruffiner
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