Menschenrechte in Lieferketten sind längst nicht mehr nur Thema für globalisierungskritische Anlässe. In den Teppichetagen der Westschweizer Luxuskonzerne ist die Diskussion um die Nachvollziehbarkeit der Herkunft von Gold und Diamanten für die teuren Produkte inzwischen Normalität. Ein durchaus holpriger Weg, bei dem die Firmen zwischen Transparenz und Diskretion changieren. 

Richemont illustriert, was das konkret bedeutet. Der Luxuskonzern aus Genf legte bei den Menschenrechten in letzter Zeit einen Zacken zu. Im Februar holte er mit Bérangère Ruchat eine angesehene und gut vernetzte Chief Sustainability Officer an Bord, die direkt dem Finanzchef unterstellt ist.

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