Seit über einem Jahr steht Kering in Italien am Pranger: Das französische Mutterhaus von Luxusmarken wie Gucci oder Tom Ford wird beschuldigt, mit einer Schweizer Scheinfirma Steuern hinterzogen zu haben. Nun hat sich der Konzern mit den Behörden geeinigt und zahlt vorerst eine Strafe von 897 Millionen Euro. Insgesamt rechnet Kering laut seiner Mitteilung mit Kosten von 1,25 Milliarden Euro.

Bei dem Steuerskandal geht es um eine Firma, die Kering im Tessin betrieben hatte. Offiziell übte der Konzern dort verschiedene Aktivitäten aus. Offenbar diente die Firma aber nur dazu, Steuern zu sparen. In Wahrheit betrieb Kering das Geschäft von Italien aus.

(mbü)